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Tharaphita: Primevil-Force

Trotz einiger Schwächen gut hörbar
Wertung: 5.5/10
Genre: Pagan Metal
Spielzeit: 41:13
Release: 28.05.2005
Label: Nailboard Records

Auch das Vorgängeralbum des bereits früher besprochenem „Lidsetel Sänkjatel Radadel“ ist bei Nailboard Records erschienen. Auch hier bieten die Pagan Metaller von Tharaphita eher soliden als neuartigen oder anspruchsvollen Pagan Metal.

Gewürzt mit einer leichten Prise Epic Metal und einem ordentlichen Schuss Heavy Metal betreten die Esten das Schlachtfeld auch gleich mit dem ersten Song „Sorceress“. Nach dem akustischen Intro durchweg druckvoll, hymnisch, eingängig und mindestens im Refrain zum Mitgröhlen geeignet. Als Opener vielleicht keine so gute Wahl, weil die nächsten Songs und erstaunlicherweise auch der Titelsong „Primeval Force“ dagegen abfallen und man sich gleich fragt, ob das nun schon der einzige wirklich gute Song war oder ob da jetzt noch was kommt, was sich aus dem Einheitsbrei heraushebt.

Zum Glück gibt es dann ja „10000 Eestlast“. Auch, wenig überraschend, im Midtempo Bereich angesiedelt, gelingt es ihm doch wieder, den Hörer mehr mitzureißen und sogar ein gewisses Mitnicken hervorzurufen.

Noch epischer geht es dann bei „Tongue of Flame“ weiter, das auch den irgendwie wieder vorhandenen Mitgröhl-Refrain besitzt und zumindest gitarrentechnisch mehr im Heavy Metal steht als anderswo.

„Passing Into Anguish“ versorgt einen dann mit einer gehörigen Portion Keyboard, das teilweise eher nervig ausfällt. Trotzdem hat man es hier mit einem besseren und abwechslungsreicheren Song zu tun als bei einigen davor, die sich doch sehr ähnlich anhörten.

Was mir bis jetzt immer mal wieder leicht aufgestoßen ist und jetzt wieder besonders auffällt, war der gelegentliche Einsatz von Klargesang an Stellen, die irgendwie nur unpassend wirkten. Im Zweifel sollten sie den hymnenähnlichen Effekt fördern, stattdessen wurde ich eher unsanft wieder aus dem Song herausgerissen.

Mit dem letzten Song „Manalateekond“ wendet man sich noch einmal der estischen Heimatsprache zu und schwingt die müden Knochen zum Abschluss zurück in den Bereich des etwas gehobeneren MidTempos.

Fazit: Für mich persönlich nicht so gut wie das Nachfolgealbum, aber trotz einiger Schwächen gut hörbar. Etwas einfallsloses Songwriting, dafür keine spielerischen Schwächen. Auf jeden Fall nach einigen Hörnern Met gut zum Mitgröhlen geeignet, auch wenn das vielleicht nicht unbedingt das ist, was man sich von Pagan Metal erwartet… Wo allerdings der genannte Black Metal Einfluss sein soll, bleibt mir persönlich noch ein kleines Rätsel, aber wer ihn findet, darf ihn von mir aus behalten.

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