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Terminus Kill: The Beginning

Diese EP lässt auf Großes hoffen
Wertung: 8/10
Genre: Lower Bavarian Melodic Death Metal
Spielzeit: 10:39
Release: 10.05.2010
Label: Eigenproduktion

Veröffentlichungen von Bands ohne Label haben meist zwei Seiten. Die eine ist diese gewisse Frische einer neuen, unbeeinflussten Band, die andere eine meist nicht optimale Produktion. Das trifft auf „The Beginning“ der Deggendorfer Band Terminus: Kill nur sehr bedingt zu. Die EP klingt frisch und unverbraucht, daran gibt es keinen Zweifel. Doch ist das Songwriting schon recht gut ausgereift und die Titel sind ansprechend arrangiert. Der zweite Punkt ist die Produktion. Wie zu erwarten war ist „The Beginning“ eine Eigenproduktion und Frontmann Andi (oder Anti, wie er sich gerne nennt) hat sich die Bürde aufgehalst und sich um die Produktion gekümmert. Diese wurde dann aber auch überraschend gut. Wenn man spitzfindig sein möchte, dann findet man natürlich Kritikpunkte. Das Schlagzeug schwächelt leicht im Sound und die Gitarren sind recht dominant. Dafür ist der Sound beim Gesang sehr gut gelungen.

Die drei auf der CD enthaltenen Songs sind recht abwechslungsreich, von mehrstimmigen Gitarrenläufen über irre Solis bis zu richtigen Grooveparts ist beinahe alles vertreten was das Metallerherz begehrt. Eine Vergleichsband gibt es nicht. Da muss man schon mehrere heranziehen um den Stil von Terminus: Kill zu beschreiben. Soilwork mit Einsprengseln von Am I Blood und At The Gates beschreibt es wohl am ehesten. Die sehr temperamentvollen Stücke leben von ihren immer wieder wechselnden Elementen, der sehr frischen Art Metal zu spielen und vom vielfältigen Gesang. Von Triolenattacken über Doublebass-Maschinengewehrfeuer gekennzeichnet, ist schon gleich das erste und gleichzeitig kürzeste Lied der CD ein Hingucker, obwohl das Stück wohl eher als Einleitung gedacht ist. Richtig interessant sind dann die folgenden zwei Titel, mit denen Terminus: Kill mit einer akribischen Präzision ihren Lower Bavarian Melodic Death Metal zelebrieren. „Extended C24 Biology“ kommt im eher gemäßigten Tempo um die Ecke, während „Dispossession“ dann schon kräftiger aufs Gas tritt und mit seinen Stopps für gehörige Unruhe im Song sorgt.  

Der Gesamteindruck ist durchaus als positiv zu werten, vom einen oder anderen kleinen Schönheitsfehler mal abgesehen. Am beeindruckendsten ist die frische Spielweise, mit der die Musiker an die Songs herangehen. Die Band arbeitet schon am ersten Full-Length-Album, das noch dieses Jahr auf den Markt kommen soll. Zu empfehlen ist die EP allen Neugierigen und Freunden des moderneren Metals wie zum Beispiel Sonic Syndicate. Wer auf viel Abwechslung steht und nicht zwingend das volle Geknüppel braucht, kann hier ebenfalls bedenkenlos zuschlagen.

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