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Symphony Cult: Rewind To Fast Forward

Ein starkes Debüt einer jungen Londoner Band
Wertung: 8/10
Genre: Alternative Rock / Metal
Spielzeit: 51:49
Release: 25.09.2009
Label: Copro Records

Die junge Londoner Combo Symphony Cult konnte auf der Insel schon einige Erfolge feiern, nun schicken sie sich an mit ihrem Debütalbum „Rewind To Fast Forward“ auch auf dem Festland Fuß zu fassen.

Die Band selbst gibt als Einflüsse Bands wie Alice In Chains oder Incubus an, jedoch wird man damit auf den Holzweg geführt, klingt es doch eher nach Guano Apes oder Die Happy. Doch ganz egal, von wem die Formation nun inwiefern beeinflusst wurde: Das Quintett spielt eine amtlich rockende Mischung aus Alternative Rock und Metal. 

Frontfrau Charlotte Lubbock macht ihren Job sehr gut. Mit kraftvoller, variable Stimme ist ihr Gesang eher in mittleren Lagen unterwegs und versucht nicht sich in höhere, opernhafte Ebenen zu schwingen. Die Vocals sind somit nicht Gegenpart zur Musik, sondern fügen sich wunderbar in das gesamte Soundbild hinein.

Klangtechnisch setzt man vor allem auf rockige, volle Klänge. Der Sound ist sehr dicht gehalten, was den Songs eine ganz eigene Atmosphäre beschert. Beim Opener „You“ rückt dabei der Rhythmus mehr in den Vordergrund, während sich „Unspoken“ fließender und melodischer durch die Gehörgänge windet.

Tempomäßig ist man zumeist im Midtempo-Bereich zu Hause, nur stellenweise, entweder im Intro oder im Mittelteil, schraubt man das Tempo etwas zurück und begibt sich in ruhigere Gefilde. Neben „You“ und „Unspoken“ gehören noch „Breaking Free“ und „Confess“ zu den qualitativ besseren Stücken. „Breaking Free“ kann dabei vor allem durch seinen eingängigen Refrain, die guten Hooks und einem klasse instrumentalen Part überzeugen. „Confess“ schlägt dann tiefere Töne an und setzt mehr auf rockige Riffs. Dadurch bekommt der Track eine eher düstere Atmosphäre.

Leider können nicht alle Stücke diesen Level halten. So haben zum Beispiel „Under The Lights“ und „The Riddle“ einige gute Ansätze, jedoch fehlt ihnen einfach im weiteren Verlauf etwas die Power, um überzeugen zu können. Hier steht man sich irgendwie selbst im Weg. Erst „Goodbye And Goodnight“, sowie das etwas abstraktere „Until Tomorrow“ können den Standard wieder etwas heben.

Fazit: Symphony Cult bieten mit „Rewind To Fast Forward“ ein klasse Debüt. Pluspunkte sind vor allem der instrumental dichte Klang und der Gesang. Zwar fallen ein paar Songs qualitativ ab und manchmal fehlt noch ein Funken mehr Kreativität, aber man sollte stets berücksichtigen, dass man es hier mit einem Debüt zu tun hat und darüber hinaus noch mit einem gelungenen. Freunde von Evanescence, Die Happy oder ähnlichen Bands sollten auf alle Fälle mal ein Ohr riskieren, es wird sich lohnen.

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