Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Sycronomica: Neverest

Ein Blick in die Zukunft und in die Vergangenheit
Wertung: 7,5/10
Genre: Symphonic Black Metal
Spielzeit: 32:36
Release: 01.04.2013
Label: Eigenproduktion / Nocturnal Empire

Die Black-Metal-Truppe Sycronomica aus München kommt mit einem neuen Silberling daher. „Neverest“ mit Namen, verbindet die Scheibe die Vergangenheit und die Zukunft der Truppe. Während die ersten beiden Songs brandneu sind, sind die weiteren drei Lieder plus Intro vom ersten Demo der Band.

Zuerst zu den aktuellen Tracks: „Neverest“ steht wie ein Monument für den aktuellen Sound der Formation. Eiskalt, todessehnsüchtig, verzweifelt und sehr einsam – diese Attribute fallen einem unweigerlich ein, wenn man einige Takte in den fast neun Minuten langen Titel reingehört hat. Überzeugend wirkt vor allem die Gitarrenarbeit. Neben ausladenden Melodien gibt es auch krasse High-Speed-Riffs zu bestaunen. Dazu gesellt sich ein schier wahnsinniger Drummer, der wie verrückt auf seine Trommeln einprügelt. So weit, so gut.

Perfekt macht den Track der unmenschliche Schreigesang von Frontmann Oliver. Er klingt nach einer Mischung aus Dani Filth in seinen besseren Zeiten und Shagrath. Leider ist der Schreihals ein bisschen zu weit in den Hintergrund gemischt, was man vom Keyboard leider nicht behaupten kann. Das Tasteninstrument steht omnipräsent im Vordergrund und drückt den Sänger sowie die Gitarren nach hinten.

Sonderlich schwerwiegend ist dieser Punkt nicht und Fans der Atmosphäre könnten eventuell sogar komplett anderer Meinung sein. Außerdem ist die Platte eine Eigenproduktion und dafür sind die Songs ganz schön fett gemischt.

Sämtliche Aussagen lassen sich fast eins zu eins auf „Jukai – Das Meer aus Bäumen“ übertragen. Nur ist der Titel nicht ganz so aggressiv und dafür etwas melodischer ausgefallen als der Opener.

Die angehängte Demoplatte ist etwas für eingefleischte Fans der Band. Weder sound- noch songtechnisch ist hier großartig etwas geboten. Wer aber die Diskografie der Münchner komplettieren will, kommt an dieser EP nicht vorbei, da das Demo in Urform praktisch unmöglich erhältlich ist.

Sind es die beiden neuen Lieder wert, sich die Scheibe anzuschaffen? Ja, sind sie. Die Band hat ein tolles Statement abgegeben, wo sie sich im Jahr 2013 befindet und wo die Reise hingehen wird. Man darf sich also auch schon auf das nächste Album freuen.

comments powered by Disqus

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend

Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann