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Suicidal Winds: Chaos Rising

Knüppelharter Death Metal nach schwedischer Machart
Wertung: 6/10
Genre: Black/Death/Thrash Metal
Spielzeit: 33:59
Release: 31.01.2008
Label: Pulverised Records

Die schwedischen Black/Thrasher geistern seit nunmehr 15 Jahren durch den Untergrund und können mittlerweile auf eine recht stolze Diskographie zurückblicken, welche vier Alben, zwei Livemitschnitte sowie zahlreiche EP´s, Splits und Singles umfasst. Mit „Chaos Rising“ setzen sie ihr Schaffen konstant fort, ohne auch nur ansatzweise von ihrem Metier abzuweichen.

Die Inspiration für den Bandnamen stammt zweifelsohne von Celtic Frost, welche die Jungs von Suicidal Winds erheblich beeinflusst haben. So ließen es die Schweden sich auch nicht nehmen, das Intro „Slowly we Frost“ zu nennen, welches zwar tempomäßig noch eher verhalten daherkommt, uns aber dennoch zeigt, in welche Kerbe dieses Machwerk einzuschlagen versucht. Hier wird dem Hörer knüppelharter, räudiger Deathmetal mit ganz viel Thrash und einer Prise Black Metal garniert.

So prügeln sie sich in bester Oldschool-Manier durch 11 Tracks exklusive eines Hidden-Bonustracks, welcher sich jedoch „nur“ als Basssolo entpuppt. Innovationen sind hier fehl am Platz, so grunzt, kreischt und brüllt Sänger Mathias „Rrrar“ Johannson (herrlich bösartig) sich um Hirn und Verstand, während er von nicht minder brachialen Gitarrenriffs begleitet wird. Auch die Rhythmusfraktion präsentiert sich mehr als grundsolide und „verwöhnt“ den geneigten Hörer mit hartem Geknüppel im Up-Tempo Gewand.

Bereits der Opener „World´s End“ wirkt roh und äußerst harsch und erweckt einen wohligen Schauer von Nostalgie und es lassen sich doch gewisse Parallelen mit den alten Slayer und Sepultura feststellen. Einzig das balladeske „Ballade of Death“ fällt in dieser Hinsicht ein wenig aus dem Rahmen und rundet das Gesamtprodukt ab. Mit „Death to all“ hat die Scheibe schließlich noch ein echtes Ass in Petto, ein echter Brecher, welcher in dieser Form gar an Nifelheim heranreicht.

Fazit: Nun, für wen eignet sich diese Scheibe letztlich? Die Scheibe ist ein Fest für alle Todesmetall-Anhänger der alten Schule mit Hang zu brachialem Thrash Metal nach schwedischer Machart.„Chaos Rising“ rockt die Hütte ohne Frage, allerdings kann man es wohl als schwieriges Unterfangen bezeichnen, ein weiteres Anhängerspektrum für sich zu gewönnen.

Dies jedoch, scheint auch gar nicht der Anspruch dieser Band zu sein.

„Chaos Rising“ ist eine Scheibe zum Abfeiern, Spaß haben und Met saufen.

Prost !

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