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Suicidal Angels: Eternal Domination

Authentischer Old-School-Thrash, mangelnde Variation
Wertung: 8.5/10
Genre: Thrash Metal
Spielzeit: 38:28
Release: 27.07.2007
Label: Old School Metal Records

Die griechischen Suicidal Angels hinter Frontmann Nick Melissourgos kommen aus der Thrash-Metal-Fraktion und spätestens beim Labelnamen Old School Metal Records dürfte bereits jedem klar sein, in welche Richtung das Debütalbum "Eternal Domination" ausfallen wird. Die Band spielt schnellen, düsteren und dämonischen Thrash Metal, wie er auch aus den frühen 80ern hätte kommen können.

Direkt zu Beginn fällt auf, wie leichtfertig und unbeschwert die vier Burschen sich hier durch eine gute halbe Stunde thrashen und problemlos rund 20 Jahre musikalisch zurückbewegen (positiv gemeint!). Tracks wie "Quench Your Thirst With Christian Souls", "Crematory" oder "Slaughtering Christianity" überzeugen mit Schnelligkeit und bösen Riffs, ungezügelter Spielkraft und vor allem mit einer gnadenlos höllischen Atmosphäre. Der Gesang von Nick Melissourgos erinnert ein wenig an Max Cavalera auf den alten Sepultura-Scheiben, aber auch musikalisch sind deutlich Gemeinsamkeiten zu den Brasilianern rauszuhören, nicht zuletzt durch die tiefen Gitarren und den finsteren Unterton. Der Sound der Platte ist dabei im guten Durchschnitt gehalten. Natürlich nichts, was einem die Ohren zersägt beim Hören, aber auch kein Bombast-Sound wie es beispielsweise die Szene-Veteranen Exodus auf "The Atrocity Exhibition... Exhibit A" vorgeführt haben. Es ist ja auch immerhin das Debütalbum der suizidgefährdeten Engel.

Bei aller Spielfreude, die den Jungs hier nachzuweisen ist, muss man aber doch feststellen, dass es der Platte letztendlich leider merklich an Abwechslung fehlt. Spätestens wenn man bei der Hälfte angelangt ist, werden einem die eintönigen Song- und Riffstrukturen auffallen. Denn unter den Tracks mangelt es unter Variation und die Riffs scheinen sich zum Verwechseln ähnlich. Die Songs laufen meist nach dem immer gleichen Schema ab. Dabei darf man das jedoch nicht falsch verstehen, jeder einzelne der Songs auf dem Album ist an sich klasse, doch im Gesamtkontext bestehen zwischen den einzelnen Stücken kaum Unterschiede, sodass sich das Album mit zunehmender Spielzeit mehr und mehr abnutzt. Aber abgesehen davon gibt es eine gute halbe Stunde höllischen Thrash um die Ohren, und das dürfte vielen ja schon Kaufgrund genug sein. Okkulte Lyrics, zermürbender 80s-Thrash und ein arschgeiles Cover, was sollte man mehr erwarten von einem Debütalbum?

Mit "Eternal Domination" geben Suicidal Angels voll einen auf die Zwölf und auch wenn sich die Scheibe aufgrund ihrer fehlenden Variation nicht bis nach ganz oben durchringen kann, gehört sie definitiv zu den besseren Alben der modernen Thrash-Szene, vor allem weil die Band hier ein absolut kultiges und oldschooliges Feeling erzeugt.
All denjenigen, die Anthrax und Konsorten den Rücken zukehren und eher auf Thrash Metal à la Slayer, Dark Angel und Kreator abfahren, sei dieses Album wärmstens ans Herz gelegt.

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