Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Subway: Lola's Themes

Die U-Bahn nimmt wieder ihren Kurs Richtung Bühne
Wertung: 8.5/10
Genre: Melodic Rock
Spielzeit: 55:48
Release: 08.10.2010
Label: Fastball Music

Wer an das baden-württembergische Balingen denkt, dem schwirrt als erstes das Bang-Your-Head-Festival im Kopf herum. Dass allerdings dieses kleine beschauliche Städtchen auch die Heimat der 1986 gegründeten Band Subway ist, wird nur wenigen bekannt sein. Verschwunden von den Brettern, die die Welt bedeuten, Anno Domini 2003, treten sie nach über sechs Jahren wieder an die Oberfläche zurück. Angeführt von Frontmann Francis Soto (Gesang), jedoch mit komplett neuem Line-Up flitzen mit ihm Markus Metzger (Keyboards), Harald Ulitz (Gitarre), Sebastien Wittmann (Gitarre), Frank "Mampf" Herold (Bass) und Bernd Heining (Drums) über die U-Bahnschienen, im Handgepäck ihr neues Album "Lola's Themes". Die beiden zuletzt Genannten dürften von den Melodic-Metallern Saidian bekannt sein.

Eingeleitet wird "Lola's Themes" mit dem Song "My Life", der mit seinen rhythmischen Gitarrenriffs schon zu Beginn zum Kopfschütteln einlädt. Die Formation überzeugt schon hier mit ihrem spielerischen Können und man kann davon überzeugt sein, dass die Auferstehung Subways nicht nur ein kurzes Aufbäumen am Musikhorizont ist.

Etwas gediegener aber dennoch nicht weniger rockig geht es bei "Lolas's Dream" zu. Dieses Stück sticht mit sehr harmonischen Gitarrensolis hervor,  ebenso wie das Stück "Still Want The Moon".

Auf dem neuen Silberling lassen Subway Corey Hart's "Sunglasses At Night" im neuen Schliff erstrahlen. Sehr gelungen und im härteren Gewand, sozusagen Corey Hart im Kettenhemd, bieten sie den Pop-Song dar und man kann bereits jetzt das Video auf der Myspace-Seite von Subway begutachten.

Wie der Titel "Control And Power" schon sagt, prügeln die Jungs in Melodic-Metal-Manier in ihre Instrumente - Soto schont wahrscheinlich alles andere, nur nicht seine Stimmbänder. Das komplette Gegenteil ist "Don't Cry", die Ballade auf dem Longplayer. Hier bekommt der Frontmann weibliche Unterstützung im Gesang. Leichte Country-Einflüsse verleihen dem Stück einen sehr klangvollen stilbunten Flair.

Elektronisch angehaucht präsentiert sich "Save Me From Myself", was die Experimentierbereitschaft, die sich in den vergangenen Jahren aufgestaut hat, zur Geltung kommen lässt.  "Old Photographs" ist die zweite Ballade auf der Scheibe, allerdings ohne weiblichen Support, was allerdings beweist, dass die Männer ihre weiche Seite auch ohne zeigen können. Als Bonustrack wurde der Song "Talk" auserkoren, der quasi als Rausschmeißer fungiert. Jedoch macht das Stück eher Lust auf mehr, was den Hörer dazu zwingt, den Finger auf die Disc-Repeat-Taste gleiten zu lassen.

Zusammenfassend ist die Scheibe ein sehr facettenreiches Endprodukt,  das in den 55 Minuten Spielzeit keine Langeweile aufkommen lässt. Subway zeigen sich sehr melodisch und rhythmisch. Sie lassen merken, dass sogar nach sechs Jahren Bühnenabstinenz das kreative Feuer noch lodert.

comments powered by Disqus

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna