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Subterfuge Carver: Deathcore Beta

Kompromisslos und innovativ
Wertung: 9/10
Genre: Deathcore
Spielzeit: 14:13
Release: 01.01.2007
Label: Eigenproduktion

Kompromisslos und innovativ …. Das ist es, womit man die Mucke der Stuttgarter Subterfuge Carver am besten umschreiben kann. Die fünf Jungs sind in ihrer Bandgeschichte, die 2004 begann, schon verdammt fleißig gewesen, denn sie haben bereits an diversen Contests erfolgreich teilgenommen.

Es handelt sich bei diesem Wahnsinnsteil namens „Deathcore Bate“ wirklich, wahrhaftig und allen Ernstes um eine in Eigenproduktion zustande gekommene Scheibe, auch wenn man es aufgrund des perfekten Eindrucks, den diese drei Songs hinterlassen, kaum glauben mag. Denn so dermassen heftig, wie die Jungs einem hier die Gehörgänge auf links drehen, übertrifft dies all meine Erwartungen an eine Eigenproduktion.

Das Besondere an dem Musikstil von Subterfuge, den die Band selbst als „Deathcore“ bezeichnet, ist die wahnsinnig breit gestreute Vielfältigkeit, mit denen diese drei Songs pickepacke voll gespickt sind. Allein das Organ von Sänger Alex Wiedhölz ist sowohl im growltechnischen wie auch im cleanen Gesangsbereich absolut heimisch. Ein unglaubliches Spektrum aus der Schnittmenge von Death Metal, Core und auch Progressive-Elementen ergeben in diesen drei Songs ein abwechslungsreiches und voll in die Fresse treffendes Ergebnis.

Rhythmustechnisch geht es gnadenlos knüppelnd zur Sache wie beispielsweise eingangs des Openers „Equals“, nur um dann im weiteren Verlauf dieses Songs in groovige Passagen zu driften. Thomas Neuberger´s Arbeit an der Schiessbude weiss durch einen sicherlich verdammt schweisstreibenden Job zu beeindrucken.

„Ruined“ beginnt erst relativ ruhig, aber dann bricht wieder die Hölle über die Trommelfelle herein … Hammerriffs und geiles Drumming folgen auf dem Fusse. Auch diesesr Song kann einige groovende Elemente nicht von der Hand weisen. Ein Schmunzeln zaubert der Schluss dieses Songs hervor, denn ich fragte mich ernsthaft, ob da tatsächlich mein von der bis auf die 10 aufgedrehte Mucke genervter Nachbar da an meiner Wohnungstür klopft und Alarm schlägt … hübsch, hübsch …

„Died“ ist trotz all der Komplexität ein höllisch groovendes Stück geworden. Besonders hier kann man wieder die exzellente Gitarrenarbeit von Benjamin Utke und Arthur Wall unschwer heraushören … mächtiges Stück! Nicht zuletzt wegen seinem Refrain ist dieses Stück zu meinem Lieblingsstück von „Deathcore Beta“ geworden. Auch hier kommt man erneut in den Genuss von richtig derbe harten Riffs, Alex´ perfekt zu der Mucke passender Stimme … ach, was soll ich sagen … ich bin einfach total beeindruckt von diesem Demo!

Ein unglaubliches Spektrum aus der Schnittmenge von Death Metal, Hardcore und auch Progressive-Elementen ergeben in diesen drei Songs ein abwechslungsreiches und voll in die Fresse treffendes Ergebnis. Die Produktion, die einen sehr professionellen Eindruck macht, ist dermassen schweinegeil gelungen, dass sich die Songs richtig fett aus den Boxen auf den Weg zum Hörer walzen. Allein schon wegen ihrer sehr detaillierten und daher professionell anmutenden Presseinfo hätten die Jungs eine hohe Bewertung verdient.

Was sich mir aber unweigerlich aufdrängt, ist die Frage: Was können wir denn bloss alles von dem neuen Album erwarten, denn „Deathcore Beta“ war ja erst der Anfang, sprich die Betaversion des Albums … Bei mir konnten die fünf auf jeden Fall punkten … ich RATE daher dringend allen open-minded Metallern davon AB, Suberterfuge Carver NICHT anzutesten, denn ich sehe schon fast, wie sich in Zukunft alle um diese junge Band reissen werden … Ich habe im Demo-Bandbereich schon lange nichts mehr gehört, was sich derart ohne jegliche Rücksicht auf Verluste seinen Weg bahnt. Ja, ich bekenne mich als Fan des „Deathcore“, solange er von Subterfuge Carver kommt!

Fazit: Sagte ich ja eingangs bereits … kompromisslos und innovativ! Das dürften die richtigen Zutaten sein von Subterfuge Carver, um mit ihrer einzigartigen Mucke noch ganz nach oben durchzustarten.

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