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Substation: Hollywood Vibes

Insgesamt gelungenes Debütalbum, auch wenn es noch einiges an Luft nach oben gibt
Wertung: 7/10
Genre: Metalcore / Trancecore
Spielzeit: 34:05
Release: 30.08.2019
Label: Motor/Believe

Mit der Vergesslichkeit ist es schon manchmal ein blödes Ding: Da legt man also eine CD zum Rezensieren ein, hört sie doch nicht gleich und hat zwei Tage später vergessen, welche Scheibe nun eigentlich eingelegt war. Zugleich kann man so gar nicht erkennen, wer hier gerade aus den Boxen trommelt. So geschehen bei „Hollywood Vibes“, was zugleich die Debütscheibe von Substation darstellt. Erfreulich ist dann, wenn so etwas Überraschendes wie dieser Silberling an die Ohren dringt, der mit der Genrebezeichnung Trancecore versehen ist und letztendlich etwas mehr als dies zu bieten hat.

Gerade der Opener „Vibing“ hämmert anständig los und wartet mit einer kruden Mischung aus Growls, Geschrei und einem recht eingängigen Refrain auf, der glücklicherweise noch nicht zu glattgebügelt wurde und damit eine gewisse Grundhärte halten kann. Und im Endeffekt bauen die Hamburger die meisten Titel nach diesem Schema auf: Über weite Strecken ordentlich Zunder und auf die Mütze geben, um Sekunden später wieder mit poppigen Parts das Tanzbein zu erheitern. Natürlich sind nun nicht alle Songs gleich, Unterschiede sind durchaus gegeben, trotzdem wünschte man sich auf die halbe Stunde Spielzeit noch etwas mehr an Kreativität.

Dass dies den Norddeutschen sicherlich bald gelingen sollte, zeigen bereits die angebotenen zehn Songs. Da steht schon mal so ein recht tanzbarer Titel wie „Pool Party“ auf dem Programm, bei dem man zwar nicht gerade an den nächsten Cocktail denken muss, der aber mit Sicherheit auf der einen oder anderen Strandparty ziehen sollte. „Hitman“ zeigt sich hingegen als energetischer Titel, der mit fettem Drumming abholt. Ähnlich ergeht es mit „Hollywood“, bei welchem nicht nur das Schlagzeug abermals heraussticht, sondern auch die vielschichtige Songstruktur begeistern kann.

Doch wie bereits erwähnt wurde, durchlebt das Album auch ein paar kleinere Schwächephasen. So verzeichnet man nach dem gelungenen Auftakt doch einen Spannungsabfall, der sich zwar nicht prägnant auf den Gesamteindruck auswirkt, aber dennoch vermeidbar sein sollte. Und schließlich fehlt es hin und wieder etwas Fülle und Volumen, bestes Beispiel hierfür ist „Worth It“, dem außerdem noch die Wucht abhandengekommen ist. Letztendlich sind es allerdings nur Kleinigkeiten, die hier für Kritik sorgen und so ein Stampfer wie „Thes Vibes“ gleicht einiges wieder aus. Für ein Debüt ist die Scheibe tatsächlich gut, insofern sollte man die Hamburger auf jeden Fall weiter im Blick haben.

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