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Substaat: Refused

Norwegisches Einerlei
Wertung: 5/10
Genre: Synthpop
Spielzeit: 12:22
Release: 18.05.2012
Label: Danse Macabre Records (Alive)

Terje Vangbo (Vocals), Jarle Hansen (Synths) und Petter Norstrøm (Synths) sind die nordische Band Substaat, die ihr Debütalbum „Substaat“ 2011 mit nennenswertem Erfolg auf die Hörer zuließ. Auch Liveauftritte, wie das WGT und die Popkomm, reihten sich aneinander
Damals waren alle Masten auf EBM gehisst und Vorbilder wie Apoptygma Berzerk oder Nitzer Ebb wurden gehuldigt und als Inspiration gesehen. Die Band möchte im Herbst ihr neues Album auf den Markt werfen und vertröstet junge Fans mit einer Maxi-CD, die wirklich nur eine kleine Wegzehrung bis dahin sein soll.

Die Scheibe mit gerade mal drei Songs fängt mit “Refused“ recht schwach an. Der Text handelt vom Abgelehnt werden und, dass man sich wieder aufrappelt, lächelt und alles wieder gut wird. Dies hätte auch aus der Feder eines Popsängers stammen können, denn von skandinavischer Melancholie ist hier nichts zu spüren. Der Track schlendert und stolpert wie ein kleines Mädchen mit Körbchen in der Hand und Kaugummi im Mund daher.

Etwas anders, aber nicht viel besser ist “Berlin“,- eine schon zu oft besungene und viel zu wichtig genommene Stadt des 21. Jahrhunderts. Der Track ist schnell, jedoch seicht, sodass man sicher recht gut das Tanzbein dazu schwingen kann. Nicht mehr, nicht weniger.

Ein Licht im Dunkeln bietet der letzte Track “Drive Again“. Harsche und derbe Töne leiten den stimmungsvollen Aufhänger ein. Hier spricht Terje von neuen Wegen, die begangen werden müssen. Man muss sich motivieren, um sich dies zu trauen, Altes und vielleicht auch Schlechtes hinter sich lassen, einfach losgehen. Man könnte glatt behaupten, dass der Sänger damit die Stilrichtungsänderung seiner Band besingt. Diese kantigen Töne und der Rhythmus ist auf jeden Fall back to EBM. Was denn nun?

Die winzige Scheibe ist hörenswert, wenn nicht gleich das, was man in Hinblick auf das Debütalbum erwartet hatte. Die teilweise poppigen Töne und weichen Texte verwirren den Hörer und lassen hoffen, dass das nur kleine Fauxpas' waren und die Band nicht auch bald bei RTL2 als Werbeträger für irgendwelche Soaps und sonstigen visuellen Abfall dient.

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