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Subliritum: A Touch Of Death

Gut aber unscheinbar
Wertung: 7.5/10
Genre: Black Metal
Spielzeit: 35:39
Release: 15.04.2011
Label: Battlegod Productions

Eine norwegische All-Star-Formation sind Subliritum irgendwie schon. Die Band vereint in sich Musiker aus Keep Of Kalessin, Bloodthorn und den Liveschlagzeuger von Gorgoroth. Die Qualitäten der Musiker braucht man somit nicht weiter zu erläutern, alle Mitstreiter der Band haben jahrelange Erfahrung und beherrschen ihre Instrumente aus dem Effeff. Außerdem ist  „A Touch Of Death“ auch nicht die erste Veröffentlichung aus dem Hause Subliritum, die anderen Silberlinge liegen nur schon eine ganze Weile zurück. Bereits im Jahre 2001 erschien das Debütalbum der Nordländer. 2004 kam dann die Nachfolger-EP und erst jetzt veröffentlicht die Gruppe ihr nächstes Album. Die lange Abstinenz der Band ist bestimmt auch darin begründet, dass die Musiker mit ihren anderen Bands sehr beschäftigt waren. Wahrscheinlich haben sie auch von dort die eine oder andere Inspiration zu diesem Projekt mitgebracht.

Songwritingtechnisch gesehen ist „A Touch Of Death“ ein sehr fest fundamentiertes Black Metal-Album. Die Musik der Norweger baut auf aussagekräftige Gitarrenriffs, ein abwechslungsreiches Schlagzeug und einen typischen, aber nicht zu übertriebenen Gesang. Hier und da lugen auch einmal Gitarrensoli hervor. Größtenteils verhält sich das Album aber keineswegs wie ein arktischer Wintersturm apokalyptischen Ausmaßes. Um diesem Vergleich treu zu bleiben müsste man „A Touch Of Death“ eher mit ganz gewöhnlichem Schneefall gleichsetzen. Dieser ist auch schön anzusehen, wird sich aber kaum lange im Gedächtnis halten. Das Ganze soll heißen: Das Album ist gut, durchaus kaufens- und hörenswert, aber es gibt nur sehr spärlich gesäte Aha-Momente oder gar Überraschungen.

Eine schöne Ausnahme ist dabei der Titel „Cease To Be“, der mit außergewöhnlichem Klargesang überrascht. Größtenteils wird das Album aber von typischem Hack-Black Metal dominiert. Einen großen Vorteil verschafft der Scheibe der grandiose Sound. Subliritum haben einen klaren, aber trotzdem rohen, aggressiven Sound verpasst bekommen. Während das Schlagzeug in absoluter Transparenz erstrahlt, wurden die Gitarren durch den Dreck gezogen und verprügelt. Sie klingen wie schmutzige und extrem wütende, bissige Hunde. Auch der Vocalist soll hier kurz erwähnt werden. Der Gesang ist nämlich richtig gut, und das obwohl oder eben gerade weil er so unbehandelt klingt. Es ist ja inzwischen kein Problem mehr, jede Stimme nach allem klingen zu lassen. Da ist es angenehm zu erfahren, dass hier auf Synthetik weitestgehend verzichtet wurde.

Black Metal-Fans für die nicht alles übertrue sein muss, können hier einen guten Fang machen. „A Touch Of Death“ hat alles, um als gutes Album behandelt zu werden, auch wenn es nicht experimentell genug ist, um zu den ganz Großen zu gehören.

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