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Subconscious: Forever Is Now

Berlin Metalcore
Wertung: 8/10
Genre: Metalcore
Spielzeit: 30:46
Release: 31.08.2006
Label: Eigenproduktion

Die Band, deren Album mir hier vorliegt, sei aufgrund der Gleichheit des Namens nicht zu verwechseln mit der Progressive Death Metal-Band. Darf ich also vorstellen: Das hier sind die Metalcoreler Subconscious aus Berlin. Wir durften die Band ja auch schon live begutachten, und zwar anlässlich des Metal Showcases der letztjährigen Popkomm in Berlin. Und nicht nur begutachten, denn wie Ihr in unseren Konzertberichten lesen könnt, haben die Berliner uns auch ziemlich beeindruckt mit der Liveperformance ihrer aktuellen Songs. Schon dort konnten wir unschwer feststellen, dass die Herren aus der Hauptstadt es wirklich drauf haben, mit ihren Songs zu überzeugen.

Und so haut das, was wir hier in Form ihrer CD namens „Forever Is Now“ nun endlich in die Finger bekommen haben, einem ganz amtlich in die Beisserleiste. Hier zelebrieren Subconscious eine Symbiose aus Metalcore, der sich aus den Zutaten schmetternder Schweden-Death, der gespickt ist mit einzelnen Thrash Metal-Splittern und dem allgegenwärtigen Core-Einschlag zusammenfügt. Dazu gehört - wie könnte es bei Subconscious auch anders sein – ein Rahmenprogramm, das sich aus filigranen Piano-Klängen zusammensetzt und welches einen Prolog, einen Epilog sowie ein Interlude für die sechs zerfetzenden Songs beinhaltet.

Schonmal versucht, während eines heftigen Gewittersturmes tief Luft zu holen? Als Vergleichstipp: Hört Euch dieses Album mal komplett an, dann werdet Ihr wissen, wie sich das anfühlt. Bei dem Intro „The sun Is Down“ verfällt man in die trügerische Stimmung des Chillens oder des Schweifens der Gedanken. Allerdings sei gesagt, dass auch ein Gewittersturm verdammt schnell aufziehen kann …

Mit dem Beginn von „Cold Blood“ stellt sich dann auch dieses Gefühl ein, wie man nach Luft schnappt und trotzdem nicht atmen kann. Es ist schon Wahnsinn, welch eine erdrückende Power Subconscious in ihre Songs packen, denn dieses alles erdrückende und platt walzende Level wird auch im folgenden „home“ gehalten.

Wer sich dann bei „A Fading Past“ zu den – zugegebenermaßen wirklich schönen –Klängen wieder hinfort reissen lässt, nur um dann beim Beginn des Moshpit-Killers “Deathrow“ wieder sein blaues Wunder zu erleben, dem ist eh nicht mehr zu helfen.

Wer den weiteren Killersong „Nine Roads“ und „Human Spirit“ hinter sich gebracht hat und nach diesem Metalcoregewitter nun noch immer atmet, der kann sich zuletzt zu den Klängen von „Still Alive“ wieder entspannen. Oder sofort wieder die Play-Taste bedienen, so wie ich …

Die Produktion hat die Songs richtig schön „straight forward und ab in die Fresse“ hinbekommen. Worüber ich allerdings meckern muss, ist die Spielzeit … Diese ist nämlich mit 30:46 min gerade mal so lang wie EP´s von anderen Bands … Das hätte ruhig etwas mehr sein dürfen, gerade deshalb, weil die Mucke derart gut abgeht.

Fazit: Die führenden Bands in der Metalcore-Szene sollten sich ihrer Vorherrschaft gar nicht mehr so sicher sein…

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