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Strydegor: Enraged

Ein Album mit Höhen und Tiefen
Wertung: 6/10
Genre: Melodic Death Metal
Spielzeit: 53:21
Release: 12.09.2014
Label: 7hard

Strydegor, eine mehr oder weniger bekannte Band aus Schwerin, präsentieren mit „Enraged“ ihr mittlerweile drittes Album und ihre fünfte Veröffentlichung seit ihrer Gründung im Jahre 2007. Das heißt doch was! Die vier Jungs haben sich mit Strydegor dem Melodic-Death-Metal verschrieben und mit ihren bisherigen Veröffentlichungen eine Menge Menschen begeistern und auch schon das ein oder andere größere Festival bespielen können. Doch wie klingt nun die neue Platte?

Das Album startet mit dem Opener „Preludium“, welcher gleich zu Beginn sehr episch klingt und einen an Wikinger denken lässt, nur um danach sofort mit „Final Judgement Day“ direkt durchzustarten. Trotz großem Headbang-Faktor fällt hier sofort die nicht so ganz saubere Produktion der Platte auf. Dieses Level ändert sich leider bis zum letzten Song nicht mehr. In diesem Punkt hätte beim dritten Album mehr drin sein können, denn sogar Bands wie Gilgamesh mit ihrem Debüt haben da um einiges mehr rausholen können.

An dieser Stelle sei gesagt, dass Strydegor weniger Melodic-Death-Metal, sondern eher Melodic-Black-Metal bis Viking Metal praktizieren. Wobei letzteres wohl am ehesten zutrifft. Es reihen sich geschredderte Blast-Beat-Passagen an Double-Bass-Ausbrüchen zu hymnischen Melodien, um in epischen Refrains zu enden wie z.B. in „Destiny“. So geil es klingt, fehlen hier jedoch meist jegliche Innovationen. Solche Songstrukturen ist man größtenteils von Bands wie Amon Amarth schon gewohnt, nur klingen diese deutlich fetter.

Eines haben Strydegor diesen voraus. Denn sie wissen, wie man Akustikgitarren sinnvoll in diese Mischung integriert, um den Songs letztendlich doch einen anderen Touch zu verleihen. Hierzu sei „Meereswut“ angeführt. Dies ist außerdem ihr einziger deutsch gesungener Song und auch ein passender Abschluss der Scheibe.

Zu 100% überzeugt dieses Album leider nicht, was an der vergleichsweise unsauberen Produktion sowie meist bereits bekannten Songstrukturen liegt.
Wer aber an Viking Metal und nordischen Mythologien interessiert ist, darf hier einmal reinhören.

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