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Stratovarius: Darkest Hours

Ein starker Vorbote von "Elysium"
Wertung: 9/10
Genre: Power Metal
Spielzeit: 25:11
Release: 26.11.2010
Label: Edel/ear music

Stratovarius haben mit ihrer letzten, erfolgreichen LP „Polaris“ ganz offensichtlich mehr als nur Kraft geschöpft. Motivation und neue Kreativität waren sicher auch mit von der Partie und konnten dazu beitragen, dass eine der erfolgreichsten finnischen Bands nach nur einem Jahr ein weiteres Album veröffentlichen wird. Das neue Stück wird den Namen „Elysium“ tragen und ab dem 14. Januar 2011 über die deutschen Ladentheken gehen.

Mit der EP „Darkest Hours“ wollen Stratovarius zum einen zeigen, dass sie so schnell nicht mehr von der Bildfläche verschwinden werden, und zum anderen einen kleinen Vorgeschmack auf ihr durchaus gelungenes Werk „Elysium“ bieten.

Die EP „Darkest Hours“ beinhaltet insgesamt fünf Songs. „Darkest Hours“ und „Infernal Maze“ sind verlockende Appetitanreger von „Elysium“. Hinzu kommen die beiden Live-Mitschnitte von „Against The Wind“ und „Black Diamond“, die auf der Polaris-Tour aufgezeichnet und nicht auf der „Polaris“-Live-CD veröffentlicht wurden. Hinzu kommt die Demo-Version von „Darkest Hours.

„Darkest Hours“ klingt durchweg wie ein typischer Stratovarius-Klassiker und ist im mittleren Tempo-Bereich angesiedelt. Während der Anfang des Songs nicht sonderlich innovativ und hervorstechend wirkt, entpuppt sich der Refrain sehr bald als ohrwurmverdächtig und macht schnell Lust auf mehr. Durch die für Stratovarius typischen Melodien und die Eingängigkeit des Songs dürfte sich „Darkest Hours“ sicherlich schnell als unverzichtbare Live-Nummer herauskristallisieren.

Der zweite Song der EP „Infernal Maze“ lässt zu Beginn einen ähnlich verdutzten Eindruck entstehen. In den ersten Sekunden des Songs ertönt nur die Stimme von Timo Kotipelto, die ohne Frage wie eh und jeh lupenrein durch die Boxen an das Ohr des Hörers dringt. Das Stück, das zunächst eine ruhige Ballade zu werden droht, explodiert urplötzlich wie eine Supernova, bei der Timo für einen Moment von einem Chor begleitet wird, und artet dann in einem galoppierenden Song aus, der ein breites Grinsen entstehen lässt. Auch bei „Infernal Maze“ dominiert ein starker Refrain, in dem Timos Stimme gewaltig und allumfassend wirkt. Im mittleren Teil wird seine Stimme hingegen völlig außer Acht gelassen und Matias Kupiainen an der Gitarre, sowie den anderen instrumentalen Musikern der Vortritt gelassen. Genauso wie „Darkest Hours“ ist auch „Infernal Maze“ durchaus progressiv und besitzt seinen ganz eigenen Charme um zu begeistern.

Die beiden Live-Versionen von „Against The Wind“ und „Black Diamond“ zeugen in erster Linie von den enormen Live-Qualitäten, die Stratovarius zu bieten haben. Dabei ist nicht nur Timos Stimme stets auf der Höhe. Auch Jens am Keyboard, Jörg an den Drums, Lauri am Bass und Neuerrungenschaft Matias als Gitarrist machen einen exzellenten Job und fügen sich harmonisch als Einheit zusammen. Insbesondere bei dem jungen Gitarristen Matias Kupiainen gab es viele Skeptiker, die es in Frage stellten, ob er es auch nur ansatzweise schaffen würde, seinen Vorgänger Timo Tolkki würdevoll vertreten zu können. Die beiden Live-Mitschnitte stellen zweifelsfrei unter Beweis, dass er durchaus dazu in der Lage ist. Zu den beiden Klassikern braucht an sich nicht mehr viel gesagt zu werden. Jedem Stratovarius-Fan sind die beiden Songs ein Begriff und haben sich als feste Einheit in den Shows von Stratovarius etabliert. Die gute, positive Stimmung, die von den Fans ausgeht, bleibt trotz der guten Sound-Qualität der beiden Songs nicht verborgen und macht unter Garantie Lust auf mehr.

Die Demo-Version von „Darkest Hours“ ist entgegen den anderen Songs etwas gewöhnungsbedürftig. Zum einen ist der Text noch etwas anders als bei der vollendeten Version und zudem lassen die Bedingungen einer Demo-Aufnahme den Song vollkommen anders wirken.

Das Fazit ist insgesamt durchweg positiv. „Darkest Hours“ ist allemal ein guter Vorbote für das bevorstehende Album „Elysium“, das Mitte Januar veröffentlicht wird. Bei dieser EP kann man das erste Blut lecken und die Lust auf mehr in sich wachsen lassen. Die beiden Live-Tracks lassen hingegen die Ankunft auf die Helloween-Tour in Deutschland herbeisehnen. Stratovarius begleiten die deutschen Speed-Metaller auf ihrer „7 Sinners“-Tour als „very special guest“ und werden den Fans dabei einmal mehr beweisen, dass sie wieder voll und ganz Stratovarius sind.

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