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Straftanz: Forward Ever

Tanzbar und nicht zu monoton
Wertung: 6/10
Genre: Industrial, Electro, EBM
Spielzeit: 56:0
Release: 27.06.2008
Label: Scanner

Der selbsternannte Cyberdominator begibt sich mit seinen drei Gefährten J-Ing, -JL- und K-X erneut auf den Kreuzzug in Richtung Clubs. Ganz nach dem Motto „Forward Ever Backward Never“ visiert man mit dem so betitelten Album die Clubgänger an, denn die 12 Song schwere Platte ist rundum darauf ausgelegt, tanzbar rüberzukommen.

Etwas sinnfrei wirkt da der Alben-Titel „Forward Ever Backward Never“, so machen Straftanz nicht im geringsten einen Schritt nach vorne, sondern viel mehr zurück, da sie weiter auf ihrem 2006er Clubhit „Straftanz“ versuchen, aufzubauen. Fortschritt und Abwechslung darf man hier also nicht erwarten, sondern Rückschritt bzw. Stillstand steht auf dem Plan.

Gott sei Dank ist die CD aber nicht völlig eintönig – bei dem zweiten Song „Out Of Time“ ist vereinzelt sogar klarer Gesang zu vernehmen, der die - durch den sonst immer vorherrschenden, aggressiven Sprechgesang erzeugte - drückende Stimmung etwas auflockert. Tanzbar geht es natürlich weiter – „Finale Vollendung“ weist Noise- und D&B-Elemente auf, bei „Praise The Panic“ und „Industrieschnee“ kamen Gitarren zum Einsatz und manchmal hat man sich sogar den ein oder anderen Gastmusiker an Bord geholt wie beispielsweise Carsten Jacek von der Szenegröße [:SITD:].

Mit „Die Säge“ befindet sich auf der CD ein 90 Sekunden langes Stück, das nur aus einem einfachen, langweiligen Beat und einem einzigen, permanent wiederholten, Synth-Basslick besteht. Neben dem verzerrten Gesang natürlich. Für diesen Song hat man den deutschen Produzenten Hauke Albrecht als Gastmusiker aufgeführt, was doch sehr seltsam anmutet, da dieses Stück so bei jedem Hobbymusiker nach 30 Minuten Rumexperimentieren mit einem Synthesizer entstehen könnte.

Die restlichen Songs können das Album dann doch noch ein Stück weiter hochziehen, da sie alle tanzbar sind und nicht zu monoton oder ähnlich sind. Alles in allem eine CD, die sicherlich Einzug in die Clubs finden wird und dort auch einen gewissen Status erreichen wird, aber zum privaten Kauf nicht zu empfehlen. Um die Songs zu Hause über die Stereo-Anlage oder über den MP3-Player für sich zu hören, sind sie nicht geeignet, es sei denn man ist absoluter Fan solcher Musik.

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