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Storyteller: Take Me Home

Ordentlicher Pop-Punk
Wertung: 5,5/10
Genre: Pop-Punk
Spielzeit: 09:52
Release: 22.02.2013
Label: Acuity.Music/ Let It Burn Records

Storyteller aus Dessau klingen auf Platte noch ziemlich jung, haben aber schon ein paar Jährchen in der aktiven Hardcoreszene auf dem Buckel. Vor der Storytellergründung im noch nicht allzu fernen Jahr 2012 haben sich die Fünf ihre Sporen schon in anderen Bands verdient, was sicherlich die Veröffentlich von „Take Me Home“ beschleunigte, handelt es sich hierbei doch um das Erstlingswerk der Truppe, das nach einem knappen Jahr Bandhistorie jetzt via Digital Download über den Let It Burn-Ableger Acuity.Music unters Volk gebracht wird. Mit Labelmates wie AYS, Final Prayer oder Poison My Blood befinden sich Storyteller hier in guter Gesellschaft, auch wenn das Quintett wesentlich unaggressiver zu Werke geht.

Drei Songs wurden auf „Take Me Home“ als erster Appetitanreger für künftige Fangenerationen zusammengestellt. Nicht ganz zehn Minuten Laufzeit sind dabei rumgekommen – nicht mal genug für eine ausgiebige Dusche, aber ohnehin sind die Fünf eher von der schnellen Sorte. Da tut’s dann auch schon mal die altbewährte Katzenwäsche.

Von deftigem Hardcore ist hier wenig bis gar nichts zu spüren. Die hier und da eingestreuten Gangshouts lassen die Ursprünge zwar erahnen, sonst suhlen sich Storyteller aber eher in einer Mischung aus Pop-Punk und Emocore, wenn man so will – ein bisschen Blink-182, ein bisschen Richtung Saosin oder Fall Out Boy. Es lässt sich schwer beschreiben, aber Fans der genannten Bands könnten sich mit den deutschen Kollegen durchaus anfreunden.

Track Nummer eins, „Memory Shot“, ist direkt ein Beispiel dafür, wie ein verhältnismäßig ernster Text in eine lockere Melodie verpackt wird. Die Gitarren im Hintergrund braten streckenweise ganz gut, aber allein der Rhythmus und die typisch amerikanisch klingende Stimme von Sänger Rico, vermengt mit „Wohoho“-Gesängen muten eher ein bisschen an wie eine Band, die auf einer Prom Night den Abend gestaltet.

Ähnliches gilt für den Titeltrack, obwohl hier weit weniger Pop-Punk-Melodie mitschwingt als beim Opener. Stattdessen setzen die Jungs auf ihren Drummer Max, der souverän durch den Song leitet und auch vor euphorischen Tempowechseln nicht zurückschreckt. Ricos Stimme allerdings muss man mögen – der Mann hat eine genretypische Stimme, was sicherlich nicht jedem zusagen wird.

„Say What You Want“ läuft dann getreu dem Motto „Das Beste kommt zum Schluss“ unter Anspieltipps mit – der Song an sich schließt sich recht nahtlos an die moderate Qualität seiner Vorgänger an. Der Refrain bohrt sich dann aber parasitengleich ins Hirn und setzt sich dort als recht penetranter Ohrwurm fest.

Fazit: Mit „Take Me Home“ haben Storyteller ein gut gelungenes Erstlingsscheibchen fabriziert, das sicherlich in der weiten Welt der Musik einige Freunde finden wird. Die Schreiberin dieser Zeilen muss sich allerdings ein bisschen distanzieren, was aber größtenteils an der Stimme liegt. Technisch ist gegen den Sänger überhaupt nichts einzuwenden, allein die Tonlage muss einem auch auf Dauer zusagen.

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