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Stormhammer: Echoes Of A Lost Paradise

Unverhofft kommt oft
Wertung: 9/10
Genre: Power Metal
Spielzeit: 62:07
Release: 12.06.2015
Label: Massacre Records

Stormhammer aus München. Kennt die noch wer? Richtig erfolgreich war die Band in den Jahren um die Jahrtausendwende (so ungefähr). Damals tourte die Formation mit fast allem, was in der Power-Metal-Szene Rang und Namen hat. Leider konnte der Status nicht gehalten werden. Ständige Besetzungswechsel brachen der Band zum Schluss im Jahr 2009 das Genick. Somit markierte das Album „Signs Of Revolution“ bisher das letzte Lebenszeichen der Formation.

Das Rad dreht sich weiter und auch die Band Diabolos Dust ist nicht vor Querelen geschützt. Im Jahr 2014 gab es Ärger und Sänger Jürgen Dachl verließ die Band. Das war die Wiederbelebung für Stormhammer. Die Münchner dümpelten zu der Zeit nämlich unvollständig vor sich hin. Der Sänger brachte neuen Schwung in die Kiste und siehe da: Es gibt eine neue Platte.
Um die geht es hier eigentlich auch. Deswegen ab in den Schacht mit dem Silbertaler.

Dann heißt es erst mal warten. Das Intro schleppt sich geschlagene zwei Minuten vor sich hin, bevor mit „Glory Halls Of Valhalla“ das erste ernsthafte Lebenszeichen ertönt. Dieses lässt aufhorchen! Was haben wir denn hier? Savatage lassen grüßen! Nicht nur  die Gitarrenlinien ähneln den Floridianern, sondern auch die Rhythmik geht in diese Richtung. Wer natürlich nicht ins Schema passt, dass ist Schreihals Jürgen Dachl. Dieser kommt eine deutliche Ecke härter daher als man im ersten Moment erwarten würde. Trotzdem, oder gerade deshalb, macht er seinen Job ziemlich gut. Außerdem erhält die Musik dadurch ein besonderes Merkmal, mit dem sich Stormhammer von vielen anderen Bands absetzen können. 

Auffällig ist die eingängige und gleichzeitig komplizierte Schreibweise der Songs. Stormhammer schachteln viel. Soli sind auch keine Seltenheit und im Paket wirkt alles erst einmal sehr sperrig. Spätestens wenn man der Scheibe eine zweite Chance gibt, dann entfaltet sich das ganze Aroma dieser komplizierten, aber genau durchdachten Mischung. Die Münchner können nämlich durchaus punkten. Dabei geht es mitnichten nur um den neuen Frontmann. Vor allem das Songwriting ist spektakulär. Technisch darf man keinen der Musiker kritisieren. Hier beherrscht jeder sein Handwerk.

Einen Ausreißer nach unten gibt es allerdings doch. Selbst nach vielen Hördurchgängen ist es nicht klar festzustellen, ob das disharmonische Keyboard bei „Stormrider“ Absicht ist oder nicht. Es ist auch egal. Der Keyboardlauf verstört so arg, dass man die Finger kaum davon abhalten kann, die Fernbedienung zu betätigen, um entweder weiter- oder auszuschalten.
Das ist aber auch schon das einzige Manko der ganzen Platte. Die Songs sind unglaublich abwechslungsreich, gut arrangiert und fernab jeder Klischees. Stormhammer haben hier ein Werk erschaffen, das sich kein Power-Metal-Fan entgehen lassen sollte.

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