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Steel Horse: Land Of The Wolves 7“

NWOBHM-orientierte Mucke
keine Wertung
Genre: Heavy Metal
Spielzeit: keine Angaben
Release: 03.06.2011
Label: Eigenproduktion

Manchmal helfen halt nur Zufälle weiter, genau wie bei der spanischen Combo Steel Horse, die den meisten weitestgehend unbekannt sein dürften, denn bisher steht lediglich ein Gig im deutschsprachigen Raum in den Tourdaten, und das war beim Headbangers Open Air 2010. Die Madrilenen fanden 2007 zusammen und legten schnell ein Jahr später mit „Raise Your Fist“ eine Vier-Track-EP vor. 2009 erschien dann auch schon in Eigenregie der erste Longplayer „Wild Power“, kurze Zeit später von StormSpell Records lizensiert und nochmals neu aufgelegt. Mit „In The Storm“ soll dann 2011 auch der Nachfolger veröffentlicht werden, wobei sich der Release jetzt schon von Mai auf unbestimmt nach hinten verschob.

Mit „Land Of The Wolves“ legen Steel Horse ihre erste 7” vor, und einmal mehr nahmen sie alles in eigene Hand. Herausgekommen ist eine schwergewichtige Single in schönem schwarz, die in einem sehr stabilen Karton steckt und durch eine zusätzliche weiße Schutzhülle gesichert ist. Die Texte sind auf der Rückseite abgedruckt, nur das Coverartwork lässt gegenüber dem Debut zu wünschen übrig. Das Ganze ist dann zusätzlich noch auf 300 handnummerierte Einheiten limitiert.

Die Spanier haben sicherlich mehr als einmal den Platten von Saxon, Tygers Of Pan Tang, Iron Maiden usw. gelauscht, denn sie selbst stehen für klassischen NWOBHM-inspirierten Sound. Der Titeltrack der 7“, der ja auch auf dem zweiten Longplayer zu finden sein wird, gehört zu den Uptempo-Metal-Tracks im klassischen Metalgewand, die Stimme ist angenehm und kommt ohne spanisches Gelispel aus, und vor allem die Leadgitarre von Willy Gascón sorgte mit gefühlvollen und knackigen Soli für eine Reise zurück in die Anfänge des Metal.

„Under The Chains“ ist dann lediglich auf dieser 7“ zu finden und rifft sich recht Saxon-like im Midtempo durch die Rillen; beim Refrain wird es dann noch ein wenig schleppender. Vom Text her beschreiben die Madrilenen die düstere Zukunftsvision eines Komplettverlusts, wo nur noch der eigene Name übrig bleibt.

„Land Of The Wolves“ ist für Fans NWOBHM-orientierter Mucke durchaus lohnenswert, zumal auf der B-Seite ja auch ein exklusiver Track zu finden ist. Zusätzlichen Anreiz dürfte die Limitierung auf 300 Exemplare bieten und die Tatsache, dass Steel Horse das kleine Vinylscheibchen in Eigenregie übernahmen. Wer bereit ist, 7,50 Euro nach Spanien zu überweisen, wendet sich an Gitarrist Willy unter steelhorsemetal@yahoo.com; das Porto ist im Preis schon inbegriffen. Kleiner Tipp am Rande: Das weiße Innersleeve am Öffnungseingang um ein bis zwei Millimeter kürzen, dann kann man die ganze Chose auch wieder knitterfrei in den fetten Karton bugsieren.

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