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Stam1na: Uudet Kymmenen Käskyä

Nur etwas für absolute Hardcore Metal - Fans
Wertung: 4/10
Genre: Modern, Progressive Metal
Spielzeit: 48:2
Release: 05.10.2007
Label: ZYX Music

Stam1na kommen aus dem kleinen Städtchen Lemi; gelegen in der Region Karelia, im Osten Finnlands. Dort formierten sich die vier Mannen - damals allerdings noch im zarten Teenageralter - im Jahre 1996.

Allerdings dauerte es dann geschlagene neun Jahre, bis dann im Februar des Jahres 2005 ihr selbstbetiteltes Debütalbum endlich erscheinen konnte. Da “Stam1na“ wie eine Bombe in der hiesigen Metallandschaft einschlug, wird die 4-köpfige Combo in ihrer Heimat nicht selten als „The Future Of Finnish Metal“ bezeichnet. Dabei taten sich die Musiker aber gerade in ihrer Anfangszeit schwer, mit ihren abenteuerlichen Mix aus Speed,- Thrash,- Pop,- Modern- und Progressive Metal Fuß zu fassen. Hinzu kommt hier auch noch die Tatsache, dass Stam1na grundsätzlich nur in ihrer finnischen Landessprache singen, was bei einer weltweiten Vermarktung allerdings nicht immer von Vorteil sein muss…

Mit “Uudet Kymmenen Käskyä“ folgt nun die zwischenzeitlich zweite Langrille der Finnen. Passend zu ihrer Live-Support-Tätigkeit von Apocalyptica in Deutschland (im Oktober 2007), wird “Uudet Kymmenen Käskyä“ nun auch in unseren Breitengraden erhältlich sein. Präsentiert werden hierbei 11 Songs der aberwitzigsten Art: Ganz ihrem kruden Credo aus johlenden Speed Metal - Riffs, progressiven Arrangements und finnischen „Pop ´n´ Growl“ - Vocals treu geblieben, fegt das Album in knapp 50 Minuten über seine Hörer hinweg und lässt sie danach mit tiefen Stirnfalten und einem fragenden Schulterzucken zurück… Ganz frei nach dem Motto: „Was war das denn jetzt?“

Und wirklich: Eine Form der Standortbestimmung gibt es hier definitiv nicht… Was gesungen wird, versteht man eh nicht (außer, man ist des finnischen mächtig); aber scheinbar hatten die vier Herrschaften ihren großen Spaß dabei bzw. hört sich das vorgetragene doch oftmals eher belustigend an. Die Songs selbst brettern ohne Punkt und Komma in die Lande, ohne sich dabei wirklich groß voneinander zu unterscheiden. Ein Rhythmuskolben klingt wie der andere - individuelle Ausnahmen wie der Mid-Tempo Schunkler “Ovi“ sind leider nur absolute Randerscheinungen. Ebenso fehlt für meine Begriffe auch der letzte Biss bei der Produktion als Ganzes. Sicherlich wird hier viel Dynamik von sich gegeben… Allerdings hat diese so gut wie nie Einfluss auf eine einprägsame (oder zumindest brauchbare) Gesamtatmosphäre.

Fazit: “Uudet Kymmenen Käskyä“ bleibt somit nur etwas für absolute Hardcore Metal - Fetischisten bzw. für Menschen, die wirklich in manischer Art und Weise jeden vorhandenen Cent in finnische Bands investieren müssen.

Des Weiteren wird das Album in seiner fertigen Verkaufsversion auch noch mit einem Multimediapart ausgestattet sein. Dort wird es dann einige Live-Auftritte von Stam1na zu sehen geben.

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