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Spektr: Cypher

Musikalische Folter auf höchstem Niveau
Wertung: 1/10
Genre: Experimental Black Metal
Spielzeit: 46:01
Release: 05.02.2013
Label: Agonia Records

Die im Jahre 2000 in Paris gegründete Formation Spektr veröffentlicht am 05.02.2013 ihr nun drittes Full-Length-Album mit Titel „Cypher“. Laut Aussage der Band / Promotion-Agentur soll es sich hierbei um „Experimental Black Metal“ mit Industrial- sowie Ambient-Einflüssen handeln.

Der potenzielle Hörer darf darunter Folgendes verstehen: Samples übelster Sorte werden wild aneinander gereiht ohne erkennbar kompositorisches Geschick. Die vermeintlichen Drums scheinen wie aus einem billigen Drumcomputer der ersten Stunde entsprungen und knattern lieb- und lustlos vor sich hin. Dazu gesellen sich Gitarrensounds im Plätscherlook und diese ziehen ebenso freudlos mit von dannen. Ultra fiese Synthesizerklänge vollenden das grauenvoll verzerrte Schauspiel. Ach ja, und weil das Ganze sowieso schon so toll klingt, kann auf den nicht vorhandenen Gesang auch ganz getrost verzichtet werden.

Die hochtrabend angekündigte Atmosphäre wirkt wie ein schlechter Radiowecker im Einschlafmodus, welchen man leider nicht umprogrammieren kann. Monotonie und Langeweile bestimmen das Gesamtbild: nervtötend, anspruchslos von Anfang an und extrem anstrengend bis zum bitteren Ende. Die angestellten Vergleiche aus dem Promotionlager bezüglich Bands wie Darkthrone scheinen gewaltsam an den Haaren herbeigezogen und mehr als schleierhaft. Das Ganze fühlt sich an wie Streckbank und Daumenschrauben in einem - musikalisch präsentierte Folter auf höchstem Niveau.

Sorry, das hat nicht viel mit Musik zu tun, eher mit einem künstlich inszenierten Geräuschpegel - verloren in belanglosem Geplänkel inklusive Schlechte-Laune-Garantie.

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