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Souldrinker: Semper Fidelis II

Neues Line-Up und neue Songs
Wertung: 8/10
Genre: Modern Power Metal / Female Fronted Metal / Groove Metal
Spielzeit: 22:36
Release: 10.01.2014
Label: Eigenproduktion

Das zweite Lebenszeichen von Souldrinker kommt in ähnlicher Form wie das erste: Die EP „Semper Fidelis“ erlebt eine Neuaufnahme im neuen Gewand. Innerhalb der Band hat sich nämlich etwas verändert. Brutal-Growler Alex Gindu hat der Band den Rücken gekehrt und Souldrinker machen sich jetzt zu viert auf, um die Welt mit ihren Klängen zu verschönen.

„Semper Fidelis II“ ist aber nicht einfach eine Neuauflage der vorangegangenen CD ohne Growls. Die Platte wurde um zwei Lieder und das Intro „Dawn“ erweitert – damit steigt die Spielzeit von 14 auf immerhin 22 Minuten.

Musikalisch ändert sich ja zuerst mal gar nichts. Markus Pohl an der Klampfe haut weiterhin ein brachiales Riff nach dem anderen auf den Tisch und Steffen Theurer an den Drums agiert auch weiterhin wie auf Speed. Dazu gibt es die unverkennbare Stimme von Rockröhre Iris Boanta. Alle, die die Band in dieser Formation zum ersten Mal hören, denen wird auch nichts fehlen. Anders gestaltet sich das bei den Fans der ersten Stunde, ihnen wird der fehlende Alex sicherlich auffallen und nicht selten dürfte das auch die Kaufentscheidung beeinflussen.

Souldrinker machen nach wie vor einwandfreie, tolle Metalnummern, die keinen Vergleich scheuen müssen. Auch die beiden neuen Stücke auf der Scheibe, namentlich „Damn The Machine“ und „Hope Is Gone“ haben keinen geringeren musikalischen Reiz als die drei bereits veröffentlichten Nummern.

Das herausstechendste Merkmal ist nach wie vor die Stimme von Iris. Allerdings muss man dazu sagen, dass Souldrinker ohne Growler näher an die eigentliche Band von Iris, The Mystery, heranrücken. Die Stimme ist gleich und musikalisch ist man nun auch nicht mehr so weit entfernt. Vor allem sind die beiden neuen Songs auch noch ein wenig ruhiger ausgefallen als die ersten drei, was noch einen Schritt in die Richtung von The Mystery bedeutet.

Ausschlaggebend für den Kauf dürften die rockigen Elemente der Scheibe sein. Wer auf richtig fette Songs mit tollen Vocals und guten Arrangements steht, der ist auch bei „Semper Fidelis II“ an der richtigen Adresse. Die Melodien schrauben sich ins Hirn, die Rhythmik geht sofort in die Nackenmuskeln und das Gefühl, das die Songs übermitteln, lässt einem die Gänsehaut aufstehen.

Von der Aussage „Female Fronted“ darf man sich hier nicht irritieren lassen, Röhre Iris stellt so manchen Shouter mit Leichtigkeit in den Schatten. Wer es rockig und trotzdem richtig kräftig braucht, der ist hier genau richtig.

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