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Soul Sabotage: Invisible Scars

Ausgefeilte Demo-CD der Jung-Metaller
Wertung: 8/10
Genre: Metal
Spielzeit: 21:33
Release: 01.05.2008
Label: Eigenproduktion

Soul Sabotage setzte sich aus vier Realschülern und ihrem Englischlehrer - zugleich Ex-Schlagzeuger der Gothic-Metalband Darkseed - zusammen, der 2006 als Sänger dazu stieß . Nachdem sie sich zu Beginn an Coversongs von Metallica und Life Of Agony versuchten, entschlossen sich die Bandmitglieder nach durchaus positivem Feedback dazu, ihre eigenen Songs zu schreiben und die Demo-CD „Invisible Scars“ aufzunehmen.

Die Mini-CD besteht aus vier Songs und einem äußerst kreativen Cover, welches bereits beim Anblick Interesse weckt. Eingeleitet wird die Platte durch den ersten und zugleich mit 6:17 Minuten längsten Track mit dem Titel „Shattered“, der für die Ohren bereits sehr ungewöhnlich klingt: Eine bisher nicht sehr weit verbreitete, aber dennoch gelungene, Mischung aus Heavy Metal und Metalcore. Gegen Ende folgt ein wirrer stimmlicher Einschub , der stark an Korn’s „Freak On A Leash“ erinnert, sich aber trotzdem durch eigene Kreativität beweist. „Shattered“ - hier werden Shouting und melodische Parts gekonnt gekoppelt, ohne direkt in die Metalcore-Schublade zu rutschen.

Track 2 namens „32nd Floor Misery“ beginnt mit einem eingängigen Riff. Die nach über einer Minute einsetzenden Vocals, welche stetig zwischen kraftvoll und gefühlvoll wechseln, erinnern auch hier wieder stark an Metalcore. Auf über fünf Minuten verteilt wirkt dies dann allerdings doch recht eintönig. Ganz anders der dritte Song: „Save The Planet - Kill Yourself“ kann etwas mehr Energie und Abwechslung vorweisen, nennenswert hierbei sind wohl die lateinischen Textstellen und die durchaus ohrwurmgeeignete Melodie, die sich von Anfang bis Ende erstreckt. Der letzte Track, „Invisible Scars“, beweist nochmals die Fähigkeit der Band, eingängige Melodien zu erschaffen und im selben Moment Kritik an unserer Gesellschaft auszuüben. Ein durchaus hörenswertes Stück.

Fazit: Soul Sabotage’s „Invisible Scars“ ist trotz der Anzahl von vier Songs keine Scheibe, die man nach dreimaligem Anhören ein für alle mal im Regal verstaut. Grundsätzlich wird ein Schema beibehalten, doch lässt sich keine allzu große Eintönigkeit feststellen, auch wenn man sich ab und zu wohl ein wenig mehr Power im Gesang wünscht. Ein Anspieltipp ist bei einer Mini-CD von rund 20 Minuten Spielzeit wohl überflüssig, doch mein persönlicher Favorit lautet „Shattered“.

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