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Sothis: De Oppresso Liber

Farblose Kopie der großen der Szene
Wertung: 5/10
Genre: Black Metal
Spielzeit: 48:29
Release: 19.09.2008
Label: Candlelight Records

Auch in der City of Angels, gemeinhin auch bekannt als Los Angeles, gibt es Black Metal-Bands, auch wenn es aufgrund der topographischen und temperaturmäßigen Gegebenheiten im Vergleich zu Ländern wie Norwegen dem ein oder andere eventuell etwas schwer fällt, sich das vorzustellen. Sothis sind ein Exemplar dieser Gattung der schwarzmetallischen Klänge aus dem sonnigen Süden der USA. Mit „De Oppresso Liber“ bringen die Jungs und die Dame ihre Debutscheibe auf den Markt.

Kommen wir zunächst zu den Punkten, die wir dieser Scheibe zugute halten können: Das Zusammenspiel der Instrumente ist auf den Punkt gebraten, beziehungsweise sehr exakt. Immer wieder aufblitzende Gitarrensoli klingen gar ein wenig nach traditionellem Heavy Metal, was sich zwar zunächst etwas widersprüchlich anhört, aber dennoch mit den Black Metal-Riffs harmoniert.

Wenn wir nun allerdings die Punkte beleuchten, mit denen die Band aneckt, dann sieht die Sache schon wieder anders aus: Zum ersten klimpert das Keyboard in gefährlicher Nähe des Nervens und erinnert an eine billige Kopie der anscheinend großen Vorbilder der Band, nämlich Dimmu. Nur dass die Norweger das Tasteninstrument weitaus besser einzusetzen wissen. Hierzu nehme man nur einmal das Beispiel „The Cold Desconnection“. Es wird einfach nicht geschafft, mit den Synthies irgendeine besondere Stimmung zu erzeugen, sei sie nun eiskalt, bedrohlich, erhaben oder was auch immer.

Ein weiterer schwerwiegender Negativpunkt ist das, was man unter dem Begriff des Ohrwurmcharakters kennt. Hier gibt es nämlich keinen. Die Stücke rauschen an einem vorbei, ohne Frostbeulen zu hinterlassen, womit ich auch schon zum nächsten Kritikpunkt komme: Bei Black Metal-Songs begrüße ich es stets, wenn von den Kompositionen eine innere Kälte ausgeht, die einen vollends erfasst und so die Klasse des Präsentierten unterstreichen kann. Doch diese Entführen in solche Gefühls- und Stimmungswelten sucht man auf „De Oppresso Liber“ leider Gottes vergebens.

Auch eine gute Produktion von Andy LaRoque, der wieder einmal, wie zu erwarten, erstklassige Arbeit abgeliefert hat, kann das vorliegende Material an sich nicht ändern. Wie gesagt, möchte ich noch einmal wiederholen, dass die Musiker ihr Handwerk an sich durchaus verstehen.

Fazit: Absoluter Durchschnittsrelease mit wenig Eigeninitiative. Muss man nicht unbedingt haben, denn dafür gibt es zu viele andere Bands, die ihre Hausaufgaben mit ihren aktuellen Scheiben besser erledigt haben. Um in der heutigen Szene Aufsehen zu erregen, muss unbedingt irgendein eigenes „Gesicht“ her, welches die eigene Musik charakterisiert. Nur mit Kopien kommt man heutzutage nicht mehr weit.

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