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Sotajumala: Teloitus

Death Metal, der vor allem Morbid Angel Fans gefallen dürfte
Wertung: 7/10
Genre: Death Metal
Spielzeit: 38:58
Release: 13.06.2008
Label: Woodcut Records.com

Aus Finnland kommt nicht nur überwiegend Melodischer Death Metal der Marke Children of Bodom, Norther und Eternal Tears of Sorrower, Gothic Metal der Sorte H.I.M., Entwine und Sentenced oder Symphonischer Power Metal a la Stratovarius, Nightwish oder Thunderstone sondern auch Death Metal. Für den waren bisher in ihren Anfängen Amorphis, Demilich und vor allem Demigod zuständig. Doch bereits im Jahre 1998, also vor genau 10 Jahren, haben sich Sotajumala, was soviel heißt wie Kriegsgott, gegründet um ebenfalls in diese Kerbe zu schlagen. Seither hat man es genau auf ein Demo, eine EP, eine Single, ein Album und eine Split-Ep gebracht, wobei das Debut bereits 4 Jahre alt ist und 2004 erschien und ebenfalls über Woodcut Records veröffentlicht wurde.

Musikalisch kann man die Finnen irgendwo zwischen Deicide und Morbid Angel einordnen, wobei vor allem die Vielseitigkeit des Gesang, also der häufige Wechsel zwischen derben Grunts und fiesem Gekeife, doch recht oft an Glen Benton erinnert.

Ansonsten wird hier viel Technik und in Ansätzen auch viel Gefrickel geboten, auch wenn man dabei gerne auf die Tube drückt, denn wenn mal nicht geblastet wird, bis sich die Balken biegen, gibt es wenigsten massig Doublebass, die jedes Soundloch zukleistern, was aber auch als Manko gewertet werden kann, denn hier kann man sich dann doch noch ein wenig vielseitiger zeigen. Dabei zeigt sich Drummer Timo Häkkinen vor allem von Pete Sandoval beeinflusst, wobei vor allem die Blastbeats und die Fill-Ins an den Amerikaner erinnern.

Dafür haben die beiden Gitarristen Pete Lapio und Kosti Orbinski wirklich den Dreh raus und bieten deutlich Abwechslung. So gibt es hier mal fieses Geschredder der Marke Deicide oder alten Malevolent Creation, dann wieder majestätische Riffs a la Morbid Angel, die auch Trey Azagtoth aus dem Ärmel geschlüpft sein könnten oder aber auch Gefrickel und hervorragende Soli aus dem Hause Dying Fetus oder Necrophagist, wobei man aber vom Niveau her dann doch noch ein klein wenig hinterher hinkt.

Doch über gutklassigen Death Metal kommt man leider nicht hinaus, denn auch wenn die Gitarristen einen sehr guten Job verrichten, der Rest kommt da nicht ganz ran. Der Bass klingt eh komplett identitätslos und fällt absolut nicht auf (Junge, hör dir mal Sadus, Pestilence oder Necrophagist an!) und die Drums bietet leider, wie bereits oben geschrieben, zu wenig Abwechslung.

Wem aber dies kein Dorn im Auge, bzw. besser gesagt im Ohr, sein sollte kann gerne mal in „Teloitus“ (auf Deutsch: Hinrichtung) reinhören, vor allem, wenn euch oben genannte Bands gefallen.

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