Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Solstafir: Masterpiece Of Bitterness

Kein Kommentar
Wertung: 2/10
Genre: Progressive Metal
Spielzeit: 70:24
Release: 13.01.2006
Label: Spikefarm

„Masterpieces Of Bitterness”, so nennt sich die Debüt-CD von Sólstafir, den Underground Veteranen aus Island. Bis auf einen Beitrag zu einem Sampler von Spike/Spinefarm Records noch nicht wirklich in Erscheinung getreten, versucht die vierköpfige Band nun mit ihrem Debüt diesen Zustand zu ändern. Eines ist sicher: Dieser Album-Titel hält was er verspricht.

Denn an diesem Album hakt es an allen Ecken und Enden. Von der eher mageren Produktion mal abgesehen kann eigentlich kein Song vollends überzeugen. Veteranen hin oder her, es fällt der Band anscheinend unsagbar schwer, eine Spannungskurve aufzubauen oder einen Song langfristig interessant zu gestalten. Die Instrumente klingen zudem schlecht abgemischt und teilweise ziemlich übersteuert. Musikalisch bewegt man sich zwischen Alternative, Rock und Metal, meist im Midtempo oder noch langsamer. Der Gesang ist durchgehend rau und meist geschrieen, selten wird melodisch gesungen. Bis auf ein Gefühl von Langeweile erweckt diese CD nichts bei mir.

Mit „I Myself The Visionary Head“ beginnt das Album erst vielversprechend mit dem Gesang einer Opernsängerin, obwohl die ersten Töne derart hoch gesungen sind, dass sich einem die Fußnägel hochrollen. Doch dann setzen die Gitarren zweistimmig mit derselben Melodie ein und lösen die Sängerin gekonnt ab. Wenn diese Melodie dann verklingt und der eigentliche Song anfängt, wird es jedoch sehr eintönig, langatmig und unglaublich langweilig. Denn ab der dritten Minute wird ganze 15 Minuten lang dasselbe Riff, das nicht einmal sonderlich spannend ist, ohne jegliche Änderung durchgespielt. Insgesamt beläuft sich der Opener auf beinahe 20 Minuten! Allein die Tatsache, so einen langen Song als Opener zu nehmen ist gewagt, doch wenn einem dann nur drei Riffs auf die Zeit verteilt geliefert werden, hat man schon keine Lust, sich den Rest des Albums anzuhören. Der zweite Track mit 10 Minuten Länge ist nicht wirklich interessanter als der vorige und geht gnadenlos an einem vorbei. Erst der Track „Bloodsoaked Velvet“ ist der erste Track, den man sich am Stück anhören kann. Hier hört man in einem Zwischenteil ein recht gutes Gitarrenriff und dass der Song nur fünf Minuten Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt, erleichtert die Sache zusätzlich. Doch wirklich interessant ist auch dieser Song nicht, sobald man ihn mehr als zwei oder dreimal gehört hat, ist auch hier die Luft raus.

Die nächsten drei Songs mit zwei Mal neun und einmal vierzehn Minuten Spielzeit plätschern ebenfalls vor sich hin, ohne irgendeine Abwechslung im Sound und Tempo zu bieten.

„Náttfari“ scheint dann im ersten Augenblick mit Akustik-Gitarre doch noch Hoffnung zu bringen, doch das Riff läuft bis zum Ende des Songs geradlinig durch und vollendet ein viel zu langes Album, das den Titel „Masterpieces Of Bitterness“ zu Recht trägt.

Mehr als ab und zu ein nettes Riff ist in diesem Debüt nicht vorhanden. Durch die entschieden zu langen Songs, das Totreiten von Riffs, langweilige Songstrukturen und uninspiriertem Gesang kann man sich dieses Album einfach nicht am Stück anhören. Dafür klingen diw Songs zu gleich und fangen schnell an, zu langweilen und einem auf die Nerven zu gehen.

Ich hoffe für Sólstafir, dass sie sich noch mal ordentlich hinsetzen und alles deutlich überarbeiten, denn ich wüsste nicht, was sie sonst davon abhalten sollte, in der Versenkung zu verschwinden.

comments powered by Disqus

Kurzweiliger Abend mit kleinem Vorgeschmack auf das kommende Album

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend

Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann