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Solar Fake: Frontiers

Sven Friedrich lädt zu einer Reise über alle Grenzen
Wertung: 9.5/10
Genre: Elektro
Spielzeit: 49:33
Release: 22.07.2011
Label: Synthetic Symphony/SPV

Mit „Frontiers“ bringt die Band Solar Fake ihr nun zweites Album auf die Welt. Und das inmitten der vielen Festivals, auf denen Sven Friedrich auch schon neue Songs des Albums präsentiert. Der Tausendsassa Sven Friedrich präsentiert mit der Band Solar Fake reinen elektronischen Sound, ganz anders als mit seinen beiden weiteren Bands Zeraphine oder Dreadful Shadows.

Elf Songs bringt das Album „Frontiers“ mit, zehn neue und eigene Songs und eine fantastische Coverversion des Songs „Such A Shame“ der Band Talk Talk. Die Version ist so Solar Fake, dass man meinen könnte, der Song sei einzig für die Band geschrieben worden. Dieser Song präsentiert auf so wundervolle Art die verschiedenen Facetten von Svens Stimme und das Verständnis der Band, Musik zu machen.

Beginnen wir aber am Anfang, schon der erste Song „Under The Skies“ trägt den Hörer in Sphären, von denen er niemals mehr zurückkehren möchte. Ein längeres, kunstvoll verwobenes Intro wirkt, als würden bis auf eine gewisse Reisehöhe getragen. Dann oben angekommen setzen die Vocals ein und es ist wieder einmal mehr Zeit, sich von denen tragen zu lassen. Ruhig und umschmeichelnd, dann wieder tief und anmutig, das ist die Art, wie Sven den Hörer um seinen Finger wickelt. Der Song möge niemals enden; als er es dann doch tut, ist man froh, dass es mit „Why Did I Raise The Fire“ ebenso gefühlvoll weiter geht. Auch hier ist ein längeres Intro gegeben, bis es dann los geht. Auch dieser Song ist einer der ruhigeren Songs des Albums. Aber keine Sorge, Langeweile kommt hier an keiner Stelle auf. Denn gerade der Song steht für die Wandelbarkeit der Stimme von Sven. Mal gefühlvoll, dann brüllend macht er deutlich, was er drauf hat.

„More Than This“ macht dann wieder einmal mehr deutlich, dass Solar Fake in der Lage sind, die Tanzfläche bis zum Bersten zu füllen. Der Song wird definitiv die Clubs füllen und seine Struktur lädt nicht nur zum Tanzen, sondern auch zum Mitsingen aus voller Kehle ein. „Where Are You“ ist dann der Song, der dazu einlädt, sich gefühlvoll in die Augen zu schauen und sich ganz fest in den Arm zu nehmen. Eine wunderschöne Ballade, die einem nicht mehr aus den Ohren geht.

Ein wirklicher Ohrwurm und ein ganz fantastisch kreierter Song ist „Pain Goes By“ und an dieser Stelle ist man schon traurig, dass es nur noch zwei Songs gibt und dann ist die Reise mit Solar Fake schon wieder vorbei. „Pain Goes By“ überzeugt auf ganzer Linie. Dann wird es noch mal richtig krass. Harshe Töne, verzerrte Vocals sind das, wofür „Until I'm Back“ steht und auch wenn der Song im Vergleich zu den vorherigen so anders ist, möchte man diesen nicht missen. Es macht einfach deutlich, wie facettenreich die Band Solar Fake ist.

Ganz gefühlvoll wird nun der Reisende wieder auf die Erde zurück gelassen. „The Line Of Light“ ist die vielleicht gefühlvollste Ballade des Albums und die Landung nach der Reise könnte nicht seichter sein. Vorrangig durch das Keyboard begleitet wird deutlich, was für eine traumhafte Stimme der Band gehört. Dieser Song geht einem so leicht nicht mehr aus dem Sinn und das Ende der Reise über die Grenzen ist gekommen. Was aber nach einer solchen Reise immer bleibt, sind die Erinnerungen und die „repeat“-Taste des CD-Players.

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