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Sodom: Sodom

die Erfolgsgeschichte geht weiter
Wertung: 8.5/10
Genre: Thrash Metal
Spielzeit: 43:8
Release: 21.04.2006
Label: Steamhammer/SPV

Tom Angelripper und seine Mitstreiter zeigen mit ihrem neuen Album „Sodom“, dass sie noch lange nicht daran denken, das Handtuch zu werfen. Alle elf Songs versprühen eine ungeheure Energie, die auch und vor allem in den Midtempo-Parts bestens zur Geltung kommt. Ich muss bekennen, dass meine Lieblingsscheiben der Band „Agent Orange“ und „In The Sign Of Evil“ sind.

„Blood On Your Lips“ beginnt mit akustischen Gitarren. Ja, das stimmt, schon wenngleich sich aber schnell die Drums von hinten in den Vordergrund hämmern und nach ca. 20 Sekunden schon der für Sodomverhältnisse seltsame Part vorüber ist. Onkel Tom Angelripper flüstert und schreit sich wie eh und je durch den Song. Also keine Angst, Sodom haben nichts von ihrer Power, geschweige denn Bissigkeit verloren. Der Song ist eher im Midtempo gehalten, wobei leider auf eine geniale Gitarrenlinie verzichtet wurde. „Wanted Dead“ beginnt auch recht langsam, bevor das Gaspedal durchgedrückt wird.

Als drittes wird uns „Buried In The Justice Ground“ serviert, welches relativ locker drauflos rockt. Der Song ist zwar noch kein richtiges Highlight, gehört aber zweifelsohne zu den besseren des Albums. Aber dann kommt ein weiterer Meilenstein in der Bandgeschichte von Sodom. Nach Klassikern wie „Remember The Fallen“ und z.B. „Bombenhagel“ kommt hier der nächste Alltimefavourit an den Start: „City Of God“! Toll, was Bernemann hier an der Gitarre leistet. Hört Euch nur mal das Solo an. Dieser Song darf eigentlich in keiner Thrash Metal Sammlung fehlen.

„Bibles And Guns“ prescht dann wieder mehr in der alten Tradition Sodoms voran. Wenngleich es nicht den Charme der Klassiker zu versprühen mag, obwohl der Gitarrenpart in der Mitte des Songs schon zu überzeugen weiß. Live dürfte der Song allerdings das Hallendach anheben. „Axis Of Evil“ ist für mich das nächste Highlight des Albums.

„Lords Of Depravity“ bewegt sich hauptsächlich im Autobahntempo, bevor mit „No Captures“ wieder das Midtempo angestrebt wird. Trotz des reduzierten Tempos wirkt der hervorragend absolvierte Job von Drummer Bobby Schottkowski nie langweilig.

„Lay Down The Law“ bildet dann den vorletzten Höhepunkt des Albums mit genialen Gitarren und gelungenen Gesangspassagen. Außerdem bekommt Bernemann hier das ein oder andere Mal seine verdiente kleine Ruhepause. „Nothing To Regret“ bereitet den Hörer dann noch auf das letzte Highlight des Albums vor: „The Enemy Inside“. Nach einem kurzen gemeinsamen Musizieren leiten die Drums und allen voran Tom grollender Bass das Finale ein. Ein echter Mitgröhler der besseren Art. Eine wirklich schöne Gitarrenmelodie, die hier den Evergreencharakter vertieft.

Fazit: Onkel Tom ist und bleibt für mich ein ganz Großer! Unterstrichen wird dies durch ihr neues Werk „Sodom“! Sodom waren 1989 die erste deutsche Thrash Metal Band, die es geschafft hat, in den Charts zu punkten. Seit 1980 gibt es die Band, und wer nun gedacht hat, dass sich die Herren langsam mal ausruhen und eine ruhigere Kugel schieben, wird hier förmlich an die Wand genagelt. Hut ab, meine Herren! Daumen hoch!

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