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Slipknot: Vol. 3:(The Subliminal Verses)

Steigende Diversität hat sicher nicht alle Fans begeistert
keine Wertung
Genre: Nu Metal
Spielzeit: 60:18
Release: 25.05.2004
Label: Roadrunner Records

Weiter geht‘s mit dem Slipknot-Reigen, mittlerweile befinden wir uns im Jahr 2004 und der Neuner lässt den dritten Longplayer „Vol. 3:(The Subliminal Verses)“ auf die Menschheit los. 2006 kamen die Herrschaften dann auch im Vorprogramm von Metallica mit den neuen Song nach Deutschland – im Vorfeld waren bereits Tracks wie das granatenstarke „Duality“ (bei dem die Fans sich wahrscheinlich ausnahmslos ärgerten, beim Videodreh nicht dabei gewesen zu sein) und das überraschend poppige, mit Ohrwurmcharakter versehene „Before I Forget“ ausgekoppelt worden, andererseits kamen auf der Scheibe aber auch Knüppelnummern wie „Three Nil“ nicht zu kurz. Man durfte also auf das Gesamtergebnis gespannt sein.

Mittlerweile hatte sich die Truppe aus Des Moines, Iowa den Status als geisteskranke Maskenträger erarbeitet und hätte sich wohl auf seinen Nu-Metal-Lorbeeren ausruhen können, stattdessen kanalisierten die Jungs auf Songs wie „The Blister Exisits“ und „Opium Of The People“ die Manie vor allem von Sänger Corey, der – unterstützt von sägenden Gitarren, kriegerischen Drums und den Schlagwerken des psychotischen Clowns – seinen Gefühlen ebenso wie seiner Stimme wieder freien Lauf lässt, mittlerweile aber deutlich gereifter klingt und sein Organ im Vergleich zu den Vorgängeralben noch variabler und einfach bärenstark einsetzt. Bis heute ist der Mann für die Schreiberin dieser Zeilen einer der wandelbarsten und gleichzeitig sympathischsten Frontmänner im Metalbereich.

Beweisstück A: Das unwahrscheinlich schöne und eindringliche „Circle“, das gerade nach dem brutalen „Opium Of The People“ einen deutlichen Einschnitt macht und vorwiegend mit Akustikgitarre auskommt. Ein weiteres Highlight stellen definitiv die beiden „Vermilion“-Teile dar: Verstörend und bedrohlich kommt der erste Teil aus den Boxen und ergattert bereits in der ersten Sekunde mit seinen Samples einen enormen Wiedererkennungswert, Corey Taylor schwankt zwischen murmelndem Stalker und kreischendem Psychopathen, im zweiten Teil wird‘s dann beinah romantisch mit ruhiger Akustikgitarre und der schweren Entscheidung, ob man gegen den dicken Kloß im Hals ansingen will oder nicht. Dazwischen suhlt sich das mit Fliegeralarmsirene startende „Pulse Of The Maggots“, das sich ziemlich schnell in die Riege der Bandhymnen à la „The Heretic Anthem“ und „Surfacing“ einreihen kann.

Auch zum Ende hin lassen die Neun nicht nach: „The Nameless“ bietet trotz Klargesang im Refrain noch mal ordentlich Stoff zum Ausrasten und beinhaltet fast schon Industrial-lastige Sample-Parts, die auch vor dem fast schon gruseligen „The Virus Of Life“ nicht Halt machen.

Insgesamt ist „Vol. 3“ auch nach 15 langen Jahren noch eine Aneinanderreihung von großartigen Songs, entsprechend lang fällt die Liste der Anspieltipps aus. Noch ist nicht abzusehen, dass die Band sich mit dem nächsten Album auf ziemlich kontroverse Pfade begeben wird – auch nach all den Jahren darf „Vol. 3“ noch im heimischen Soundsystem rotieren und erfreut sicherlich auch weitere Fans weltweit.

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