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Slaughter Beach, Dog: Safe And Also No Fear

Der Albumtitel spricht für sich
Wertung: 5,5/10
Genre: Folk, Indie, Singer/Songwriter
Spielzeit: 38:25
Release: 02.08.2019
Label: Lame-O-Records

Knapp zwei Jahre ist es her, dass die Herrschaften von Slaughter Beach, Dog rund um Modern Baseball-Fronter Jake Ewald ihre zweite Scheiblette „Birdie“ veröffentlichten und bei uns kaum etwas mehr als ein müdes Schulterzucken herausholen konnten. Folk und Indie, gerne, Singer/Songwriter sind auch immer sehr gerne gesehen, erzwungen wirkende Leichtigkeit machte die Scheibe aber alles andere als leicht verdaulich, sondern verbannte sie in die hinteren Abgründe des CD-Regals. Mit „Safe And Also No Fear“ steht schon seit diesen Sommer die neue Full-Length-Scheibe ins Haus. Mit entsprechender Skepsis begegnen wir den zehn Stücken, die sich diesmal zumindest von merkwürdig-skurrilen Songtiteln abgegrenzt haben.

Auch hier muss man wieder sagen: Eine Tanzplatte haben wir hier nicht. „Safe And Also No Fear“ wurde ganz folgerichtig betitelt. Es gibt keinerlei Ecken und Kanten, an denen der Hörer sich stoßen könnte, Slaughter Beach, Dog surfen entspannt auf ihrer Indie-Rock-Welle dahin, lediglich unterbrochen von stellenweise etwas drängenderen Gitarren. Dazu kommt noch der Umstand, dass Sänger Jake stimmlich nicht so wahnsinnig variabel erscheint – aber auch das war schon Kritikpunkt des letzten Albums und wird sich vermutlich in naher Zukunft auch nicht mehr ändern.

Zugute halten muss man Slaughter Beach, Dog, dass sie durchaus ein paar einnehmende Tracks auf ihrer neuen Scheibe versammeln konnten: „Black Oak“ beispielsweise nötigt mit seinen Drums geradezu zum Bewegen, und auch „Tangerine“, einer der drängenderen Songs, kommt im direkten Vergleich mit seinen Tracklistenkollegen ziemlich gut weg, drückt es mit seiner beschwingten Melodie doch geradewegs durch die Boxen in die Beine. Stücke wie „Map Of The Stars“ vermitteln dann zwar einen guten ersten Eindruck, können aber leider nicht wirklich lange im Kopf bleiben und fallen entsprechend auch recht bald aus der Playlist.

So verhält es sich mit den meisten Songs auf „Safe And Also No Fear“; Angst haben muss man hier wirklich nicht, weder vor Ohrwürmern noch vor raubeinigen Musikern, denn beides fehlt auf der neuen Scheibe ebenso wie auf dem Vorgänger „Birdie.“ Eher sind die knapp 40 Minuten Spielzeit dazu geeignet, sich völlig runterzubeamen oder beim Einschlafen zu helfen – spannende Momente kann man mit der Lupe suchen. Schade, aber ein halbes Pünktchen gibt‘s im Vergleich zum Vorgänger doch noch obendrauf und auch das wirklich starke Artwork muss noch lobend hervorgehoben werden, bei dem Slaughter Beach, Dog so einiges wieder gut gemacht haben, was das „Birdie“-Artwork an Verwirrung gestiftet hatte.

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