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Die Chicagoer Skullview liefern Heavy Metal in reinster Form.

Skullview: Metalkill The World

Heavy Metal aus Chicago
Wertung: 7/10
Genre: Heavy Metal
Spielzeit: 50:41
Release: 30.07.2010
Label: Pure Steel Records

Den Namen „Metalkill The World“ hat der bereits vierte Longplayer der Chicagoer Truppe Skullview erhalten. Die Band um Vocalist Mike Quimby Lewis existiert seit 1995 und hat sich dem klassischen Heavy Metal verschrieben. Das Quintett, in dem einige der Musiker schon in mehreren Vorgängerbands - unter anderem Black Funeral - gespielt haben, bringt mit seiner neuen Veröffentlichung eine durchaus hörbare Scheibe in die Läden. Diese Formulierung darf so aber eigentlich nicht stehen bleiben, ist das gute Stück doch auf 500 Kopien limitiert. Und davon gibt es noch 2 Sonderpressungen mit verschiedenen Inlays. Teils erinnert der Sound an Mercyful Fate oder die älteren Megadeth. Skullview werden am 11. September mit Cloven Hoof auf dem Swordbrothers Festival spielen.

Die acht Songs auf „Metalkill The World“ reihen sich nahtlos aneinander und verkörpern allesamt den puren Heavy Metal der eigentlichen achtziger Jahre. Viele Screams, greifende Gitarrenriffs, coole Basslines und ein abwechslungsreiches Drumming sorgen für wenig Langeweile.

Der erste Titel der CD, „Legions Of The Scar Scroll“, markiert gleich einen der Höhepunkte. Das im höheren Midtempobereich angesiedelte Stück strotzt vor Energie und kann diese auch mithilfe seiner Rhythmikwechsel gut rüberbringen. Im Allgemeinen scheuen sich Skullview nicht davor, die Temposchraube immer wieder hoch- und runterzuschrauben, was dem Album immer wieder neuen Schwung gibt. Ironischerweise bremsen allerdings ausgerechnet die langgezogenen Screams des Frontmannes sehr häufig diesen Schwung aus.

Der Titelsong der CD mit seinem schweren, ja fast schon doomigen Intro markiert ein weiteres Highlight. Der durchaus groovige Mittelpart rockt und die Hooklines sind sehr eingängig.

„Privilege Of Suffering“ ist der letzte Song der Scheibe, aber auch einer der besten. Wer nach den abwechslungsreichsten Gesangsparts auf der CD sucht, ist hier richtig.

Durchaus erwähnenswert ist das Können der Musiker: Die Gitarrenfraktion, vertreten durch Dave Hillegonds und Dean Tavernier, sowie der Bassspieler Peter Clemens liefern ein absolut geiles Brett ab. Joe Garavalia mit seinen Drums setzt dem Ganzen dann noch ein Sahnehäubchen auf.

Die Scheibe ist für alle interessant, die auf klassischen Heavy Metal stehen, sei es King Diamond, Iron Maiden oder all die anderen Bands der Achtziger, die sich nicht dem Glam oder Hair verschrieben haben.

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