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Skidding Insanity: Darkness

Wahre, ehrliche, handgemachte Musik
Wertung: 7.5/10
Genre: Thrash Metal / Melodic Death Metal / Heavy Metal
Spielzeit: 56:05
Release: 01.04.2011
Label: Eigenproduktion

Selbstproduzierte CDs von Undergroundbands gibt es sicherlich wie Sand am Meer. Wenn man dabei nach Alben sucht, die man sich auch noch wenigstens halbwegs anhören kann, wird die Auswahl schon deutlich enger. Und wenn dann auch noch die Musik, die auf der Scheibe enthalten ist, ein bisschen nach Musik klingen soll, wird die Auswahl anstrengend. Erfreulicherweise gibt es in diesem Riesenmeer aus untauglichen oder langweiligen Veröffentlichungen auch immer wieder wahre Perlen. Ob das Album „Darkness“ der Bayern Skidding Insanity zu den Perlen gehört, das soll hier herausgefunden werden. 

Der erste Eindruck ist beachtenswert gut. Hört man sich den Sound der Scheibe einmal genauer an, erweist er sich als alles andere als perfekt. Für eine Eigenproduktion ist er aber schon sehr beachtlich. Die Gitarren klingen am besten, da kann man gar nicht meckern. Alle anderen Instrumente und der Gesang fallen unter die Kategorie „sehr ambitionierte Semi-Profis“. Man hätte klar einiges besser machen können, aber für ein Erstlingswerk klingt das Teil echt wirklich gut. 

Noch viel wichtiger als der Sound ist bekanntlich der Inhalt. Dieser verteilt sich bei „Darkness“ auf insgesamt elf Songs (zehn, wenn man das Klimperintro abzieht), die jede Menge Facetten, Spielarten und Stilrichtungen aufweisen. Der erste richtige Song der Scheibe, der Titelsong, überzeugt direkt mit einem coolen Gitarrenlauf, der nicht spektakulär, aber fesselnd ist. 

Und so zieht es sich durch alle Songs. Mal erfährt man einen Hauch von Amorphis (Frozen) und dann geht es auch wieder sehr thrashig zur Sache. Wirklich festlegen scheint sich die Band (noch) nicht zu wollen. Vielerlei Stile kopulieren auf „Darkness“. Elemente aus dem Thrash Metal, dem Death Metal und dem Modern Metal verbinden sich mit ganz klassischen Strukturen zu einem nicht ganz neuen Sound, der aber in sehr aufpoliertem Gewand erstrahlt. 

Eine Neuerfindung mag die Musik nicht sein – unterhaltsam und gut hörbar ist sie trotzdem. Die Band kommt ohne jeden Schnickschnack aus der Trickkiste aus. So wie die Scheibe klingt, so hört sich das Ensemble bestimmt auch live an: direkt, unverblümt und aggressiv.

Am besten klingen die Elemente auf der Scheibe, die die heftigen Stimmungswechsel ausdrücken. Diesen Wechsel von depressiv zu aggressiv oder von traurig zu erzürnt beherrschen die Bayern aus dem Effeff. Dabei wird auch niemals vergessen, die entsprechenden Melodiebögen mit einzubauen, um die Gesamtstruktur zu erhalten. 

Wem könnte das Album nun gefallen? Im Prinzip jedem, der auf melodiösen Metal steht. Von Iron Maiden über In Flames bis hin zu Testament sind sämtliche Stile vertreten und mischen sich wild. 

Die einzigen, die vielleicht die Finger von der Scheibe lassen sollten, sind Fans der ganz harten Schiene (Black Metal gibt es hier definitiv keinen) und absolute Soundfreaks. Für den Rest könnte es sich durchaus auszahlen, das Ergebnis der Band genauer zu betrachten. 

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