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Sinner: Mask of Sanity

Neues Lebenszeichen vom deutschen Urgestein
Wertung: 7.5/10
Genre: Hard Rock
Spielzeit: 49:29
Release: 19.01.2007
Label: MTM Music

Mit seinem neuen Album „Mask Of Sanity“ meldet sich Mat Sinner zurück. Und es rockt wieder gewaltig wie zu besten Sinner Zeiten. „The Other Side“ rockt schön durch die Gehörgänge und vermittelt dem Rockerherz die geeignete Taktfrequenz. Es ist schön zu sehen, dass Mat sich weiterhin bei Sinner auf Hardrock konzentriert und sich nicht durch seine Hauptband Primal Fear in Metal Gefilde treiben lässt. Denn Primal Fear gibt`s ja schon.

„Diary Of Evil“ besticht durch die gut arrangierten Gitarren von Tom Naumann (Christof Leim vervollständigte das Line-Up erst, nachdem Tom die Songs eingespielt hat und durfte sich nach meinem Wissensstand nur noch in Form von ein paar Solos einbringen). Damit steht dann auch schon der erste Höhepunkt des Albums. Ja, ich muss sagen, ich hätte nicht unbedingt damit gerechnet, dass es Mat gelingt, das Feeling aus den 80ern wieder aufleben zu lassen, aber das Ganze in einem moderneren Sound.

„Badlands“ führt den eingeschlagenen Weg fort. Ein Fest für Sinner Fans. Allerdings muss man auch sagen: Wer Sinner bisher nicht mochte, wird hier auch keine Punkte finden, welche ihn umstimmen könnten. „Black“ rockt im geringfügig forcierten Midtempo durch die Lautsprechermembranen, bevor bei „Thunder Roar“ mal etwas härtere treibendere Töne angeschlagen werden. Sehr schön, schade nur, dass die Band nicht öfter etwas mehr Durchschlagskraft vermittelt.

„The Sign“ beginnt dann mit einem einprägsamen Keyboardmelodiebogen, welcher geschickt von Frank Rössler gespannt wurde. Mat singt wie eh und je, und das ist vielleicht ein kleiner Kritikpunkt. Ich würde mir wünschen, dass Mat manchmal ein wenig mehr aus sich rausgeht und mit verschiedenen Stilen agieren würde. Sein Bassspiel ist aber natürlich über jeden Zweifel erhaben. Trotzdem ist „The Sign“ für mich das zweite Highlight der CD.

„Revenge“ kommt wieder ein wenig unspektakulärer daher, welches man bei dem Titel eigentlich nicht unbedingt erwarten durfte. Dennoch beherbergt er einige schöne Gitarrenparts. „Under The Gun“ wird durch Klaus Sperling`s Drums ein wenig forciert, was auch ganz gut funktioniert und auch trotz des kleinen Keyboardsoloparts nicht an Intensität verliert. „Can`t Stand The Heat“ hört sich nach ganz alter Rock`n`Roll Schule an.

Als vorletzten Song der normalen CD wird uns „No Return“ serviert. Eine Ballade, die aber seine Hardrockwurzeln nicht verleugnen kann. Irgendwie fällt mir bei dem Refrain immer wieder Sentenced ein. Ja, ich weiß schon, ihr guckt jetzt genauso wie die beste Ehefrau von allen, die hält mich jetzt nämlich auch für ein wenig bekloppt. Egal, mich erinnert´s halt ein wenig daran, halt nur ein weniger in der Rockecke gelagert.

„Last Man Standing“ bildet dann den regulären Abschluss der normalen Edition. Und hier wird auf den Punkt genau zugeschlagen und der Härtegrad wieder ein wenig hochgeschraubt. Leider finde ich den Refrain nicht so gelungen, da er mir ein wenig zu radiogerecht poliert wurde.

Als Bonustrack der ersten Auflage des Albums kommt dann ein Thin Lizzy Cover auf den Silberling: „Baby Please Don`t Go“ ertönt in neuer Frische. Zusätzlich gibt es dann noch für die Schnellsten den Videoclip zu „Diary Of Evil“.

Fazit: Ein gelungenes Hardrockalbum, welches aber manchmal ein wenig zu lasch und unverbindlich rüberkommt. Nichts desto Trotz wird die Fahne des Hardrocks von der deutschen Hard`n`Heavy Institution Sinner wieder in den rauen Winterwind gehängt.

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