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Severity: Severe Brain Damage

Der Ruhrpott bekommt weitere Konkurrenz
Wertung: 8,5/10
Genre: Thrash Metal
Spielzeit: 36:24
Release: 19.06.2014
Label: Eigenproduktion

Der Schriftzug der Band lässt es bereits vermuten: Severity aus Oberösterreich spielen Thrash Metal. Und zwar eine sehr reine Form. Ohne Probleme könnte man die Musik der Formation einer Band aus den Achtziger Jahren unterstellen. Schnelle Riffs, ein wahnsinniger Schlagzeuger und ein Sänger, der ein bisschen nach einem schweren Getriebeschaden klingt – hier gibt es die Vollbedienung für Puristen. Severity bieten das komplette Spektrum eigentlichen Thrash Metals. Schnickschnack wie Samples oder ähnlichen modernen Kram sucht man völlig vergebens. Dafür gibt es paralysierende Gitarrensoli und einen richtig fetten Sound. Ach ja, ausruhen ist auch nicht. Die Platte dauert etwas über 36 Minuten und in der ganzen Zeit gibt es auf die Schnauze. Balladen oder ähnliches? Fehlanzeige. Wütend und aggressiv keift Konrad Strenberger seine Texte ins Mikro und klingt dabei nur sehr selten wie ein menschliches Wesen. Ein Vergleich mit Schmier ist hier unbedingt angebracht.

Der Gitarrensound ist ziemlich roh, aber trotzdem gut definiert. Man kann die Anschläge deutlich erkennen und trotzdem klingen die Klampfen wie eine massive Tonwand, die am unteren Ende von der Bassgitarre von Tim Baumgartner unterstützt wird. Bei „The Machinator“ wird der Tieftongitarre sogar ein Solo eingeräumt. Ansonsten liegt der Fokus aber schon auf den E-Gitarren und dem Gesang. Vor allem die Riffs gehen schnell ins Ohr und setzen sich im Hirn fest. Nach zwei bis drei Durchgängen hat man die ersten Songs bereits verinnerlicht und man kann die ersten einzelnen Passagen mitsingen. Bis zum ersten Blick auf die Skip-Taste dauert es lange. Die Musik ist so abwechslungsreich gehalten, dass man ohne Probleme Stunden nur mit dieser einen CD im Schacht verbringen kann. Severity nutzen geschickt verschiedene Bausteine, um ihre Musik attraktiv zu halten, ohne den Stil zu breit zu fächern. Einzig bei „Bring Them Down“ unternimmt die Band zum Schluss hin einen kleinen Ausflug in den Bereich des Groove Metal. Aber auch da machen die Jungs eine ganz gute Figur.

Die Österreicher legen ein beachtliches Debütalbum vor. Sehr coole Songs werden von einem ziemlich guten Sound ergänzt. Die Titel sind abwechslungsreich gestaltet und können schnell mitreißen. Garniert wird das Ganze durch einige wahnsinnige Gitarrensoli, die es in sich haben. Zusätzlich können sich die Thrasher auf einen guten Drummer und einen außergewöhnlichen Sänger verlassen. Insgesamt ergibt das ein großes Potenzial und die Band dürfte bald in einer Reihe mit Bands wie Dust Bolt und Mynded genannt werden.

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