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Sevenlies: Scars And Phobias

Ein erfrischender Sound lässt aufhorchen
Wertung: 8/10
Genre: Hard Rock
Spielzeit: 15:53
Release: 28.04.2011
Label: Eigenproduktion

Warum die EP der Gruppe Sevenlies ausgerechnet den Titel „Scars And Phobias“ erhalten hat, das wird wohl das Geheimnis der Band bleiben. An der Musik kann es wohl kaum liegen, denn die vier Stücke auf dem Rundling klingen allerhöchstens stellenweise melancholisch, von Angst oder gar Phobien kann da gar keine Rede sein. Der Schlüssel zu dieser Problematik liegt vermutlich in den Texten, die unter anderem von Alkohol- und Drogenmissbrauch handeln. Sei es wie es ist.

Die Aalener Band, die erst 2010 das Licht der Welt erblickte, liefert mit ihrer ersten Veröffentlichung ein interessantes Scheibchen ab. Die vier Lieder auf der CD sind sehr abwechslungsreich, direkt und ohne zu viel Schnörkel. Hard Rock in seiner reinsten Form also. Dass damit das Rad nicht neu erfunden wird, braucht hier nicht breitgetreten zu werden. Die Gruppe baut auf bodenständigen Rock von jeher, der sich auch nicht so schnell abnutzt. Während die Lyrics recht variationsreich vorgetragen werden, bauen die Gitarren auf ihre Handwerkskunst und lassen sich nicht von zu gewagten Experimenten verleiten. Die richtige Mischung aus klassischem und modernem Hard Rock finden die Musiker dabei immer zielstrebig, kein Wunder, denn alle Mitglieder des Quintetts sind bereits vorbelastet und haben schon in anderen Bands gelärmt. Somit präsentieren Sevenlies sich sehr wandlungsfähig und frisch.

Als herausragend kann man die Sangeskunst von Frontmann Jean-Jaque Roser bezeichnen, der es versteht, sich stimmlich immer wieder ins richtige Licht zu setzten, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Das Gegenteil ist der Fall, mit seiner gleichzeitig weichen und trotzdem rauen Stimme fügt sich der Gesang immer beinahe perfekt in das Songgefüge ein. Einzig und alleine etwas mehr Power würde man sich stellenweise wünschen. Die Scheibe klingt erdig und fett, nicht überproduziert und noch einmal ehrlich. Handgemachter Rock, sonst nichts. Genau so muss eine Rockplatte auch klingen. Ein etwas genaueres Bild könnte man sich natürlich bei mehr Songs machen, allerdings sollte die Leistung dieser EP nach so kurzer Zeit schon Respekt einflößen.

Sevenlies machen definitiv Lust auf mehr. Man darf gespannt erwarten, was da noch nachkommt.

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