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Sense Never Came: Farewell Letter - Last March To Eternity

Lieber zu Alternativ Ware greifen!
Wertung: 5/10
Genre: Metalcore
Spielzeit: 41:35
Release: 25.01.2008
Label: All life Ends Records

Die Youngster von Sense never camE gibt es mittlerweile schon seit Frühjahr 2003, auch wenn Andy, Hagen, Gary und Tino bereits vorher zusammen musizierten. Damals noch eher dem Hardcore verschrieben, hat man sich mittlerweile eher dem Metalcore zugewandt. Nach dem Demo „When love turns to hate“ begab man sich im Dezember 2004 ins Rape of Harmonies Studio, um eine 2 Song Promo aufzunehmen.

Im Januar 2006 suchte man dann erneut das Rape Of Harmonies auf, um dort 5 Songs für die "Fire Down Below / Sense never camE Split-CD" aufzunehmen, welche dann im Juni 2006 auf All Life Ends Records veröffentlicht wurde. Immer noch beim selben Label hat man nun das Debut-Album „…farewell letter – last march to eternity…“ vollendet, welches auf die Menschheit losgelassen wird.

Ob das allerdings so eine gute Frage ist, stelle ich mal in den Raum, denn an sich bieten Sense never camE absolut nix Neues. Zwar lässt man mit dem Klavierstück „Tear“ mal kurzzeitig aufhorchen und auch der weibliche Gesang bei „Dawn“ klingt nicht schlecht, doch ansonsten bietet man außer bereits mehrfach anderswo besser gehörten Metalcore Stücken nichts wirklich Bahnbrechendes, was einen zum Kaufreiz zwingen würde.

Zwar haben Songs wie „Troy“ oder „Journey to nowhere“ eine Menge Energie, die sicherlich bei Konzerten eine Menge Zuspruch finden wird, vor allem wenn man die dementsprechende Performance dazu bietet, doch zum zu Hause anhören ist das nichts.

Das größte Manko sind dabei neben dem nicht gerade sauberen Sound hauptsächlich die Songstrukturen, die oftmals zu unkoordiniert wirken, als auch wie bereits oben erwähnt, die durchschnittlichen Riffs. Mittlerweile reicht es nun mal nicht mehr, viele Breakdown Riffs aneinander zu reihen, einige simple 16tel Melodien mit Doublebass zu unterlegen oder fies ins Mikro zu keifen. Um wirklich was zu reißen, muss man mittlerweile innovativ klingen und an Innovation geschweige den Originalität mangelt es hier leider total.

Fazit: Sollte der Hauptgrund der Veröffentlichung von „„…farewell letter – last march to eternity…“ lediglich der sein, die Besucher bei den Konzerten von Sense never camE zu bedienen, geht die Scheibe völlig in Ordnung. Ansonsten rate ich allerdings eher doch, zu renommierteren Bands zu greifen (Auswahl gibt es mit Caliban, Crisis never ends, 36 Crazyfists, Bleeding Through, Parkway Drive, The Agonist, etc…), bevor man sich mit Durchschnittsware zufrieden gibt.

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