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Self Torture: Dead Center

Hardcore aus der Türkei
Wertung: 6/10
Genre: Death Metal, Hardcore
Spielzeit: 31:43
Release: 25.11.2006
Label: Anger Epidemic

Bands aus der Türkei besitzen ja immer noch einen gewissen Exotenbonus. Deswegen nimmt man sie auch leicht nicht „für voll“. Wie falsch man damit liegen kann, bewiesen schon die Journalisten in der Achtzigern. Denn damals traute man einer Gruppe aus dem „Dritte Welt Land“ Brasilien keinerlei Erfolg zu. Heute kennt jeder den Namen Sepultura…

Aber das nur am Rande, hier soll es um Self Torture aus Ankara gehen. Die Band hat sich ganz der aggressiven Musik verschrieben und knallt dem Hörer eine gesunde Mischung aus Death Metal und Hardcore um die Ohren.

Auf jeden Fall klingt die Band ziemlich „pissed“, um es mal deutlich zu sagen. Dass dabei die Abwechslung auf der Strecke bleibt, ist fast schon die Natur der Sache. Das mag aber auch daran liegen, dass ich nun einmal nicht der größte Hardcore Fan auf diesem Planeten bin. Deswegen werde ich auch einfach nicht mit dem Gesang von Brüllwürfel Mehmet Stevenson warm, der jedem Song seinen Stempel aufdrückt und so die teilweise sehr starke Musik etwas überlagert.

Womit ich die Band nicht schlechter reden will, als sie ist. Im Gegenteil, wer sich solche Grooves wie bei „Balance“ aus dem Ärmel schütteln kann, hat meinen Respekt. Dazu kommt noch der vortreffliche Nackenbrecher „Ghost“, der teilweise sogar ein paar Sepultura Harmonien beinhaltet, womit sich meine Einleitung schon legitimiert hat. Eine gewisse Qualität unterschreiten Self Torture aber nie und wer sich eine Mischung aus „old school“ Death Metal und Hardcore vorstellen kann, sollte mal ein Ohr riskieren.

Fazit: Für Fans also eine Empfehlung, der Band eine Chance zu geben. Für mich persönlich fehlt „Dead Center“ einfach die Abwechslung. Hört einfach mal rein!

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