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Second Aid: Second Aid

Second Aid können wirklich überzeugen
Wertung: 8/10
Genre: Hardcore
Spielzeit: 15:34
Release: 19.01.2008
Label: El Diablo Records

Die Mannheimer von Second Aid konnten sich bereits als Support von Größen wie Agnostic Front, Born From Pain, Biohazard oder Madball einen Namen in der Hardcore – Szene aufbauen. Nach einem Album, welches auf den Namen „Never Break Us Down“ hört und einer Live – Scheibe, liegt mir aktuell ihre neue selbstbetitelte EP vor. Und diese zeigt, dass Second Aid richtig Bock darauf haben, ihre Hörer mit ihrem druckvollen Sound erbarmungslos niederzustrecken, denn die fünf Songs dieser EP strotzen nur so vor Aggressivität und Selbstbewusstsein.

Doch nun die Songs im Detail:

Der Opener „Our Way Of Life“ startet mit einem wuchtigen, eher langsamen „Dampfwalzen“ - Riff durch, bis die Band nach etwa 40 Sekunden das Gaspedal mächtig durchtritt. In genau diesem Moment gesellen sich tiefe, einprägsame Vocals zu den coolen Riffs hinzu, die ab und an von mächtigen Background Vocals unterbrochen werden. Second Aid treffen in diesem Song genau den Grad zwischen eher metallischem Hardcore und dem mehr oder weniger typischen New York Hardcore und diese Mischung gefällt mir richtig gut.

Weiter geht’s mit „Place Where I Belong“, bei dem die Gitarren noch metallischer ausgefallen sind, denn gerade die Riffs im Intro und im starken Mittelteil sind sehr thrashig angehaucht. Hinzu kommt ein flott knatterndes, aber niemals penetrantes Schlagzeug, welches dem Song noch mehr Kraft verleiht. Die überschüssige Energie wird dann im maschinell wirkenden Finale des Songs entladen. Insgesamt also ein abwechslungsreicher Song, der auch reinen Metallern gefallen müsste.

Das folgende „The Mask“ geht in eine ähnliche Richtung, was Taktwechsel und Abwechslungsreichtum anbelangt, doch die Intensität des Vorgängers wird in meinen Augen nicht ganz erreicht. Im grünen Bereich befindet sich „The Mask“ aber ohne jeden Zweifel. Zwar habe ich die Gitarren bereits des öfteren in den Himmel gelobt, doch auch beim vierten Song „You Won't Get Me Down“ ist hier kein Ende in Sicht. Allein das Eröffnungsriff lässt einem die Kinnlade herunterfallen! Und es wird langsam immer deutlicher, dass eben diese Sechssaiter die große Stärke der Band sind, welche sie von vielen Konkurrenten in diesem Genre in durch und durch positiver Hinsicht unterscheiden.

Mit „Character“ beenden Second Aid dann auch ihre selbstbetitelte EP so, wie sie es verdient hat. Nämlich ganz schön wuchtig und Achtung, diesmal stehlen die starken Drums den Gitarren fast schon die Show, wobei die melodischen Gitarrenläufe am Ende nicht zu verachten ist. Die Band könnte in meinen Augen gerne noch mehr dieser Art auf kommenden Veröffentlichungen platzieren. Ein würdiges Finale!

Fazit: Second Aid konnten mich mit dieser sehr gelungenen und druckvoll produzierten EP wirklich überzeugen. Die richtig guten Songs mit all ihren bereits dargelegten Vorzügen müssten Hardcore – Fans wirklich begeistern können und ich kann jedem diese EP nur empfehlen.

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