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Saw: Wills Of Chaos

Unglaublich gut
Wertung: 10/10
Genre: Metalcore
Spielzeit: 18:5
Release: 28.04.2007
Label: Eigenproduktion

Tja, im Kino ist derzeit „Saw 4“ im Anmarsch … aber der Zelluloid-Schocker wird, obwohl ich ihn bislang noch gar nicht in Augenschein genommen habe, gar nichts sein im Vergleich zu der Scheibe der gleichnamigen Band aus dem baden-württembergischen Aalen. Ähnlich wie auch die Trierer worldESCAPE (die ich, wie jetzt auch Saw, zu meinen absoluten Lieblingsbands zähle) haben sich die Jungs modernen Metal mit Core-Elementen auf ihre Fahnen geschrieben. Dabei ähnelt der Gesang auch dem von worldESCAPE´s Eric Doch im Vergleich zu der durch und durch modernen Mucke worldESCAPE besinnen sich Saw auch der traditionellen Mucke, was ihre Songs auch zu etwas ganz Besonderem macht.

Im Jahre 2005 gründeten Johannes Schöttle (Drums), Michael Maisch (Gitarre, Vocals), Sascha Schmidt (Gitarre, Vocals) und Fabian Wendt (Bass) die Band und seitdem haben es Saw auf nahezu perfekte Art und Weise verstanden, worauf es ankommt, in der heutigen Zeit Mucke zu erschaffen, die den Hörer mitreißt, erfrischend klingt und neugierig macht. Und auch süchtig, das sag ich Euch … ich habe selten so oft nach diesen geilen 18 Minuten die Play-Taste betätigt. Man kann einfach nicht genug kriegen von Saw!

„Rise Of The Voiceless“ startet von Beginn an mitreißend, wie ich es schon beschrieben habe. Richtig heftig wird hier ein Pfund vorgelegt, das seinesgleichen sucht. Die Jungs scheinen ein hervorragendes Händchen für Songwriting zu haben, denn schon dieser erste Song verdient meinerseits eine Beurteilung sehr nahe an der Höchstmarke. So hart und heftig und gleichzeitig so melodisch und modern angehaucht … was will man mehr? Ein verdammt starker Einstand, der auch die Klasse der vier schon unmissverständlich darlegt.

„Byebye Nackenmuskeln“ heißt es dann eingangs von „Blinded By Hate“, wo die Jungs die Brücke schlagen zu Thrash-Elementen, paaren diese mit Core-Gitarren und heraus kommt dieser wahnsinnig starke Song. Neben Growls gibt es hier auch cleanen Gesang zu hören, der einen sehr guten Kontrast abgibt. Hereingefaded kommt danach das hämmernde „My Elegy“ aus den Boxen. Im weiteren Verlauf rockt dieses Teil wie Sau, denn es entwickelt eine Menge Groove und nimmt daher gehörig Fahrt auf.

Und dann kommt er, mein absoluter Lieblingssong, wenn man bei einer solcvh starken EP überhaupt einen herauspicken kann … aber ich denke, das darf ich jetzt einfach mal … Es ist die Rede von „Soulblood“. Schon eingangs geht es flott zur Sache, doch dann … dann folgt der kleine, aber so endgeile Gitarreneinsatz … ist das geil oder ist das geil? Hervorragend gemacht ist dieser Song, vom Songwriting her absolut erstklassig und ich finde nicht, absolut gar nichts, was ich an dem Song wie auch an der kompletten EP aussetzen könnte. Ich bin wirklich geplättet, restlos begeistert und absolut glücklich, dass ich die Mucke dieser Band kennenlernen durfte. Bleibt zu hoffen, dass die Jungs live auch mal im restlichen Deutschland zu sehen sein werden, denn bislang konzentrierten sich die Jungs mit Livegigs eher auf die Umgebung ihrer Heimat.

Ende 2006 wurde dieses Hammerteil in den Maranis-Studios unter der Regie von Vagelis Maranis aufgenommen, und das mit sehr viel Erfolg, denn es gibt keinerlei Punkte, die man bemängeln könnte. Sehr gute Arbeit also auch hier! Und Ihr habt die Möglichkeit, nein ich erteile Euch jetzt die Verpflichtung, Euch auf der myspace-Seite der Band www.myspace.com/sawmetalcore deren Mucke anzuhören und wenn Euch das gefällt, könnt Ihr die im Übrigen bis ins professionell anmutende Cover durchgestylte EP käuflich erwerben, und zwar für läppische 6,70 Euro.

Fazit: Saw, ich liebe Euch! Diesen Jungs gehört die Zukunft, denn mit dieser Mucke werden ihnen bald alle Türen offen stehen! Schön, dass es heutzutage noch so hochklassige Musik gibt!

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