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Satyra: Una Giornata con I Lego

„Una giornata con I Lego“ oder „Ein Tag mit Lego“
Wertung: 6/10
Genre: Punk, Metal-Thrashcore
Spielzeit: 22:8
Release: 22.06.2008
Label: My Kingdom Music

Da mein Italienisch verdammt schlecht ist und sich auf Pizza sowie Pasta beschränkt, bin ich den Jungs von Satyra dankbar, dass sie den Titel ihres ersten Demos wenigstens ins Englische übersetzt haben. Das beherrsche ich um einiges besser. Folglich stand einer Übersetzung in unser aller Muttersprache nichts mehr im Wege.

Ob sich der Bandname vom netten Zeitgenossen namens Satyr oder dem Wörtchen Satire ableitet, war nicht herauszufinden. Ich tippe aber eher mal auf Gevatter Satyr. Warum? Hört euch die Musik an!

Das vorliegende Demo stammt bereits aus dem September 2004. Es enthält fünf Stücke, wobei Titel Nr. 5 nach einer längeren Pause ein seltsam anmutendes Ende bereit hält.

Musikalisch bewegen sich alle im gleichen Bereich – irgendwo zwischen Punk, Metal- und Trashcore. Die Band gibt selber auch Grindcore – Einflüsse an. Aber von Napalm Death oder Cannibal Corpse ist man weit entfernt.

Mich erinnert diese Musik an die frühen Achtziger, als in unserer Heimat solch muntere „Orchester“ wie Kreator, Destruction oder Sodom und jenseits des Atlantiks „Kapellen“ wie Slayer, Sepultura oder Brujera ihre Kriegsgesänge angestimmt haben. Wer diese Art von Mugge immer noch mag und heute schmerzlich vermißt, dem sei dieses Demo wärmstens empfohlen.

Alle Anderen sollten unvoreingenommen reinhören und schauen, ob sie an einem Kurztrip ins Legeoland von Satyra Gefallen finden können.

Da meine Sturm- und Drangzeit sowie der damit verbundene Genuss solch extremer Klänge in den bereits erwähnten Zeiten lag, kann ich mich für einen Tag in der Heimat der bunten Plastikfiguren nicht mehr so recht begeistern. Folglich gibt es eine aus meiner Sicht korrekte und gerechtfertigte Note namens Sechs. Basta!

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