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Sarx: ... Of Natural Rage ...

Gemacht, um gehört zu werden
Wertung: 8/10
Genre: Death Metal
Spielzeit: 38:3
Release: 30.11.1999
Label: Eigenproduktion

Hier werde ich mich dem ersten Demo der mächtig unterbewerteten Death Metalband Sarx widmen. Rausgekommen ist das gute Stück im Jahre 2000. Damals war die Band noch mit ihrem Leadgitarristen Christian Sonneborn unterwegs, der aber, kurz bevor es mit dem neuen Material auf die Bühnen gehen sollte, einen tödlichen Motorradunfall hatte. Auf diesem Debüt sind die einzelnen Songs noch etwas einfacher strukturiert, was aber nicht heißen soll, dass hier die Qualität nicht stimmt. Eines sollte man sich nur einmal vor Augen führen: das Album „…Of Natural Rage…“ ist erstens eine Debütscheibe und zweitens wurde diese in Eigenregie produziert. 

Jost am Micro lässt hier seine Stimmbänder so vibrieren, dass der Zuhörer sie als ein buntes Potpourri aus gefährlich growlenden bis zu fauchig kreischenden Shouts und Screams genießen kann. Das Geile an den Songs von Sarx hier auf diesem Debüt sind diese alles und jeden in den Boden spielenden Soli, die es schaffen, einem jeden Zuhörer die Freudentränen in die Augen zu treiben. 

Das ist es – um es noch mal auf den Punkt zu bringen – was die Musik von Sarx ausmacht: Wie es die Jungs schaffen, die brutale Härte in ihren Songs in Kontrast zu setzen zu diesen geilen Soli. Quasi nach dem Motto „The Beauty and the Beast“. Mit „Beast“ meine ich diese urgewaltige, unbändige Härte und dazu dann the „Beauty“, womit ich diese wunderschönen Melodiebögen und Soli meine. Und das Beste ist, dass Sarx dieses Niveau von Anfang bis zum Ende von „…Of Natural Rage…“ ohne Durchhänger halten können! 

Bei „Harvest Insane“ beispielsweise hört man unschwer heraus, dass Sarx sehr intensiv klingen. Es wird auch bei allen Songs nicht nur in einer Geschwindigkeit hirnlos losgeknüppelt, sondern das Gleichgewicht zwischen schnellen Parts – die ja ein Death Metal-Album ohne Frage beinhalten muß – und gemäßigteren Parts ist stets wohl dosiert. 

Ich will nicht allzu weit gehen, aber beim Anhören des Songs „No Better Seasons“ könnte einem gar der Gedanke kommen, dass man im Hause Sarx mit der Power-Metal-Ecke geliebäugelt hat. Der Grund dafür ist dieses geile Solo, was man in so manchem Song dieses Genres vermissen könnte. 

Ich habe selten solch ambitionierten Death Metal wie den von Sarx hören dürfen, der dann auch noch qualitativ so richtig gut ist. Ich kann für „…Of Natural Rage…“ wirklich nur gute Worte finden, denn diese Abwechslung, diese nicht nur-in-eine-Richtung-festgefahren-sein ist eine der ganz großen Stärken von Sarx. 

Es tut mir fast schon leid, das hier erwähnen zu müssen, aber wenn ihr euch auf der Bandhomepage die „…Of Natural Rage …“ bestellen wollt, werdet ihr nicht mehr in den Genuss des bunten Covers kommen (seien wir doch mal ehrlich: Das Coverartwork ist doch wohl erste Sahne, oder???), da die Original-Auflage mittlerweile schon ausverkauft ist. Die Produktion hätte in meinen Augen ruhig ein wenig druckvoller sein können … aber hey… das ist eine Debütscheibe … da gibt es größere Bands, die in ihrer Laufbahn Schlechteres abgeliefert haben. 

Fazit: Sarx gehören erhört!!! Das wünsche ich den Jungs echt von ganzem Herzen!

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