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Santa Hates You: You're On The Naughty List

Eine gut gemixte Scheibe - und dreisprachig
Wertung: 7.5/10
Genre: Industrial, Gothic
Spielzeit: 50:44
Release: 16.05.2008
Label: Prussia Records

Peter Spilles will die Ruhepause von Project Pitchfork scheinbar voll ausnutzen – so veröffentlicht er nicht nur mit seinem jungen, sehr Gastmusiker-lastigen Projekt Imatem neue Alben, oder arbeitet an neuen Tracks für das  Projekt Satyagraha, sondern bringt auch mit seinem Sideprojekt Santa Hates You ein neues Album an den Start: „You’re On The Naughty List“.

Bei diesem Album-Titel und beim überfliegen der Tracklist wird schnell klar, dass Santa Hates You vom grundsätzlichen Modell her bei Miss Construction oder Turnbull A.C’s einzuordnen sind – klanglich sind diese Projekte zwar stark verschieden, doch sie haben eins gemeinsam: Bekannte Musiker, die sich nach Lust und Laune austoben und eine spaßige CD veröffentlichen, die man so eher nicht von ihnen erwartet hätte!

Experimentell wäre wohl ein sehr gutes Wort um den Klang dieser CD zu beschreiben – Peter Spilles und Sängerin Jinxy schaffen es eine ganz neue alte Electro-Scheibe zu fabrizieren. Einerseits gibt es neue Elemente, die man von Mr. Spilles eher weniger erwartet hätte, andererseits gibt es auch Einflüsse aus alten Genres wie EBM oder Darkwave.

Die CD lässt keine Langeweile aufkommen und klingt immer sehr unterschiedlich - mal hart und treibend wie „Karoshi“, mal langsamer und melodischwie der „Love Song“.  „Machine Sex Supremacy“ klingt sehr lebhaft und könnte – auch Dank des abwechselnden, männlich-verzerrtem und weiblich-melodischem Gesang - so manche Clubs gut auf Touren bringen, während die instrumentale „Sonne“ hingegen wieder drückender und weniger strahlend (er-)scheint. Erwähnenswert wäre sicherlich auch noch, dass die Songs in drei verschiedenen Sprachen verfasst wurden: Englisch, Französisch und Deutsch.

Auch dies ist ein weiterer Punkt, der zeigt, dass dieses Duo wahrlich alle Register gezogen hat, um die CD möglichst abwechslungsreich zu gestalten – ob diese neuartige Genre-Mixtur nun persönlich zu gefallen weiß, muss jeder selbst entscheiden, aber wenigstens über MySpace oder im CD-Laden mal reinzuhören wird sicherlich niemanden schaden!

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