Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Sabbath Assembly: Quaternity

Psychedelischer Doom mit sphärischen Ambient-Geschichten und monotonem Sprechgesang
Wertung: 6/10
Genre: Doom / Ambient
Spielzeit: 40:32
Release: 28.03.2014
Label: Svart Revcords

Doom gleich Meditation - nach dieser strikten Formel arbeiten Sabbath Assembly schon seit einigen Jahren und konnten vor allem im Grenzbereich zum Ambient-Sektor bereits einige Anhänger gewinnen. Auf ihrem dritten Album setzt die Band ihre Predigt fort und bleibt der grundlegenden meditativen Maßnahme vollends treu. Dies ist gleichbedeutend damit, dass die Band auch mit "Qauternity" ein absolut polarisierendes Erscheinungsbild abgibt, bei dem es außer "Love-it-or-hate-it" definitiv nicht zu melden gibt. Und dennoch pendelt man irgendwo zwischen den Stühlen.

Lobenswert ist nämlich, wie die Band ihre Sounds sphärisch in Szene setzt und dabei Psychedelia, besagte Ambient-Noten, Epik und zähen Doom miteinander verwebt und sich dabei fast gar nicht auf den Klang von verzerrten Gitarren stützt. Stattdessen verlässt sich die Band auf die eindringliche Wirkung des abgewechselten Sprechgesangs, der wie eine Litanei über den Hörer hereinbricht und zur Hypnose ansetzt. Und hier ist der Knackpunkt: Wer auf diabolisch-verschwörerische Songs steht und sich gerne in die düstersten Parts des Seelenlebens versenkt, wird sich bestimmt auch auf die manchmal bewusst eintönige Predigt von Sabbath Assembly einlassen können. Wer jedoch nach Abwechslung schreit, für wen logische Arrangements eine Selbstverständlichkeit sind und wer eine gewisse Spannungskurve in seinen Kompositionen bevorzugt, der wird mit dem mystischen Material dieser Amerikaner garantiert nicht viel anfangen können - speziell nicht im fast 20-minütigen Rausschmeißer "The Four Horsemen", der zur ultimativen Geduldsprobe avanciert.

Zwischen den Stühlen steht man schließlich aber, weil man der Performance eine intensive Wirkung nicht absprechen kann, der musikalische Part aber auch nach mehreren Durchläufen nicht packend ist. Da mag man gerne auf die okkulte Thematik verweisen und feststellen, dass Sabbath Assembly all das, was sie in ihrer Musik ausdrücken, auch wirklich authentisch wiedergeben - aber man muss schon tief in der Materie drin sein, um dem ganzen etwas abgewinnen zu können.

Liebhaber psychedelischer Doom-Sounds, die gleichzeitig auch mit sphärischen Ambient-Geschichten und monotonem Sprechgesang zurechtkommen, sollten aber dennoch ein Ohr riskieren, denn diese Sparte bedienen Sabbath Assembly auf "Quaternity" voll und ganz.

comments powered by Disqus

Das Wochenende klingt mit Volldampf aus

 

 

„Das ist genau der Punkt, kein erhobener Zeigefinger“

Perfekter Tour-Abschluss, der mehr Zuschauer verdient hätte

Kurzweiliger Abend mit kleinem Vorgeschmack auf das kommende Album

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging