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Rumble In Rhodos: Intentions

Indie-Rock aus Norwegen
Wertung: 7/10
Genre: Indie-Rock, Post-Punk
Spielzeit: 41:58
Release: 28.11.2008
Label: Black Balloon Records

Rumble In Rhodos ist eine junge, fünfköpfige Band aus Norwegen. Mit „Intentions“ bringt sie ihr zweites Album auf den Markt, welches gleichzeitig ihr internationales Debüt ist. Ihre Musik ist etwa so verrückt wie die Assoziationen, die man beim Hören des Bandnamens haben mag. Das Quintett spielt eine Mixtur aus Indie-/Alternative-Rock, Post-Punk und leichten Emo-Einflüssen.

Die acht Songs bewegen sich hauptsächlich im Mid-Tempo-Bereich, wobei nur „Ethical Codes“ etwas nach oben ausbricht. Leider vermisst man im ganzen Longplayer hindurch etwas die Kreativität, den Einfallsreichtum. So sind die Tracks doch alle sehr ähnlich aufgebaut. Sie beginnen nicht allzu schnell, steigern sich und enden in einem fortlaufenden Wechselspiel zwischen etwas flotteren und etwas ruhigeren Parts.

Nach einiger Zeit ist man dann froh über kleine Abwechslungen wie das leicht elektrisch bearbeitete und mit Geräuschen unterstützte Intro von „Ethical Codes“ oder die interessanten Drum-Sequenzen zu Anfang und Ende von „Soft Blackouts“.

Der Gesang ist typisch für dieses Genre. Er bewegt sich zumeist im schreienden Bereich, wobei die eh schon helle Stimme von Sänger Thomas Bratlie dann anfängt, grell und unangenehm zu werden. Jedoch beherrscht er auch die tieferen Lagen gut, was vor allem bei den Gesangslinien von „Harpoon Etiquette“ für den Hörer deutlich angenehmer wird.

Die restlichen vier Bandmitglieder leisten an ihren Instrumenten gute Arbeit. Die Gitarre gibt schöne Melodien vor, wie bei „Paws, Claws & Alarm-Clock Laws“, Schlagzeug und Bass können sich vor allem bei Songs wie „Flavoured Eny“ oder „The Function of Colour“ gut in Szene spielen. Dabei bleibt aber alles in geregelten Bahnen. Man gibt Akzente, wo sie passend sind und hält sich an den richtigen Stellen zurück.

Manko des Albums ist, wie schon angedeutet, seine Eintönigkeit. Man bekommt das geboten, was man eigentlich schon kennt. Lichtblicke sind da nur der Opener und der Tack„Cinematic Sweeps“, die dann etwas tanzbare Atmosphäre aufkommen lassen.

Fazit: „Intentions“ ist ein solides Album, jedoch keine große Überraschung. Die Songs sind gut und die Qualität der Tracks steigt zum Ende des Longplayers dann auch an. Schön wäre es, wenn die fünf Musiker noch etwas mehr Identität, Kreativität mit einbringen würden, denn dass sie Freude am Spielen haben, hört man ihnen eindeutig an. Trotz allem ist es ein hörenswertes Album, das man vielleicht einfach mal dann hören muss, wenn man in der richtigen Stimmung ist. Fans von Jane’s Addictions oder At The Drive-In sollten mal reinhören.

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