Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Rising Sunset: Rising Sunset

Ein erstes Lebenszeichen
Wertung: 7/10
Genre: Melodic Death Metal, Metalcore
Spielzeit: 14:40
Release: 11.07.2008
Label: Eigenproduktion

Um es gleich vorweg zu nehmen: Diese Rising Sunset haben nichts mit der Malteser Melodic Power Metal Band zu tun. Nein, die vier Bad Neustädter haben sich dem Death Metalcore verschrieben. Noch nicht einmal ein Jahr ist die Band nun im Reich der Lebenden angekommen und schon gibt es die erste Demo.

„Wall Of Anger“ beginnt recht abrupt und zeigt direkt mal, dass es sich hier trotz des geringen Durchschnittsalters von nicht einmal 18 Jahren nicht um blutige Anfänger handelt. Daniel Biberstein zockt eine gute Gitarre. Irgendwo kreuzt sich Metalcore mit Melodic Death Metal und eine gewisse Portion Heavy Metal schwingt da auch mit. Der Song selbst klingt allerdings noch ein wenig roh, was aber wohl in der noch recht frischen Besetzung begründet liegen dürfte. Leider klingen die Vocals von Martin Dorn, dem Bandopa mit seinen 20 Jahren, nicht so richtig gut, was aber sicher durch den Sound negativ beeinflusst ist.

„Faceless“ kommt ebenso abwechslungsreich daher. Man scheut sich nicht, langsame Parts mit schnelleren Teilstücken oder prägnanteren Heavy Passagen zu mischen. Irgendwie recht überraschend kommen immer wieder Julian Dietz`s Schlagzeugkünste durch. Das weiß wirklich zu gefallen.

„Don`t Look Back“ zieht dann mal das Tempo an und zeigt, dass sich die Band auch hier wohl fühlt. Wie es zum Stil der Band gehört, wird hier aber auch nicht stumpf drauf losgeballert, sondern mit gelegentlichen, nur zügigen Passagen gehörig aufgewertet. Bassist Simon Hansul sorgt für den soliden Background und der Nacken beginnt zu zucken. Ja, da kann was draus werden.

„Act Of Reprisal“ zeigt dann ein wenig mehr der Thrashgene. Diverse Tempowechsel und teils so nicht erwartete Wendungen sorgen für positive Überraschungen. Guter Song, der sicher mit einer richtig fetten Produktion kräftig in den Allerwertesten tritt.

Fazit: Ein gelungenes erstes Lebenszeichen einer sehr jungen Band. Es klingt zwar alles noch recht roh und unausarrangiert, aber technisch gibt es eigentlich nicht viel zu beanstanden. Der Gesang will mir nicht so munden, da er irgendwie ein wenig dumpf klingt und die cleanen Passagen nicht immer so richtig standfest sind. Ein gutes, erstes Lebenszeichen einer talentierten Nachwuchsband. Man darf gespannt sein, was da noch kommt.

comments powered by Disqus

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna