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Rimmersgard: ErzHerz

Für die ruhigen Momente im Leben
Wertung: 6/10
Genre: Melancholic Folk Metal
Spielzeit: 44:47
Release: 01.01.2001
Label: Eigenproduktion

Das ist Musik zum Träumen. Musik, die man in den heimischen CD-Spieler packt, wenn es draußen schneit und stürmt und man drinnen vom wohlig, warmen Zimmer mit Kamin den Kampf der Schneeflocken vor der Scheibe betrachtet. Das Licht ist gedämpft, damit sich die Klänge, welche nur laut wirken, voll entfalten können. Und so flieht man langsam in die Welt von Rimmersgard. Einen guten Flug wünsche ich.

Bis in das Jahr 1995 gehen die Anfänge dieser auf mittlerweile drei Personen geschrumpften Kapelle zurück. Inspiriert von Sagen und Natur und nicht zuletzt ihrer Heimat, dem Erzgebirge. Möchte man der Gruppe Musik in einigen Worten beschreiben, so würde ich folgenden Satz verwenden: Rimmersgard spielen träumerischen Folk Metal im untypischen Sinne.

Melodien stehen ganz klar im Mittelpunkt dieser überwiegend ruhigen Platte. Es werden schon Stromgitarren eingesetzt, diese aber nur soweit, dass sich die Stimmung verbreiten kann und die Keyboard- oder Drehleiermelodie nicht übertönt wird. Gesungen wird ausschließlich im klaren Stil. Dies technisch nicht unbedingt perfekt, aber passend zur Gesamtatmosphäre dieser Scheibe, die nämlich auch so einige Ecken und Kanten hat. Vorneweg natürlich der rauschige Demo-Sound, unter dem vor allem die Gitarren zu leiden haben. Dann stechen aber auch wieder die schönen Akustikgitarrenparts heraus.

Ein kleine Zusammenfassung der Scheibe: Eingeleitet wird mit einem Naturintro, um auf den ersten Song einzustimmen, welcher mit recht eingängigem Riffing zu überzeugen weiß. Auch ein netter Flötenpart ist integriert. Weiter geht es mit einem Keyboard-Interludium, worauf eine Metal-Ballade folgt, alles sehr schwermütig. Unverzerrte Gitarren gibt's in Lied Nummer 5 zu hören, gepaart mit emotionalem Klargesang. Dann wieder ein Lied der metallischen Sorte, allerdings ein wenig schneller als sonst. Besonders ist hier der Flötenteil (vielleicht eine Schalmei?). Der „Trolltanz“ ist wieder ein kurzes Keyboardstück, die Grundstimmung kann man sich ja vorstellen. Mit zehneinhalb Minuten folgt dann das längste Stück des Outputs. Hintergrundkeys treffen auf vereinzelte Streicher und unterstützen somit das Herzstück des Songs, den Gesang. Und wieder zeigt sich die andere Seite Rimmersgards, denn bei „Legend's Domain“ treffen akustische Gitarren auf tolle E-Gitarrenriffs. Das Outro besteht aus Natursounds und ein wenig Geklimper.

Diese auf 522 Stück limitierte zweite Demo-CD der Erzgebirgler ist eine Scheibe, die man sich nicht immer anhören kann. Viele werden sich auch an dem mageren Sound stören. Da dieser aber nicht die Qualität der Musik bestimmt, habe ich eine nette Platte für die ruhigen Momente des Lebens gefunden. Denn Rimmersgard, das ist Musik zum Träumen.

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