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Rhudra: From dust and hate...

Durchaus innovative und begabte Newcomer-Band
Wertung: 7.5/10
Genre: Gothic Metal
Spielzeit: 34:38
Release: 30.11.2001
Label: Eigenproduktion

Im Jahre 1999 wurde die aus Berlin stammende Band Rhudra von dem Gitarristen Torben Stupp ins Leben gerufen und begannen zu ihrer Gründungszeit damit, dem geneigten Live-Publikum einen Mix aus Death- und Gothic Metal zu präsentieren. Auf Grund des positiven Feedbacks konnte bereits im Juli des Jahres 2000 die erste Demo-CD mit dem Titel “Ragnarök" aufgenommen und produziert werden. Einige Umbesetzungen innerhalb der Band nach dieser Zeit ließen auch die musikalischen Tugenden nicht bleiben wie sie einst waren. Man entwickelte sich weiter. Durch die nun am Mikrophon stehende Sängerin Sandra bekamen die bisher bekannten Stücke eine ganz neue, düstere und klanglich wuchtigere Note. Treibende und eingängige Melodien, sowie unheilschwangere, emotionale und bedrückende Atmosphären sollten von nun an die Soundstruktur Rhudras´s bilden, die sich fortan „Melodic Gothic Metal“ nennen sollte. Und eben von jener, neuen Stilrichtung konnte man sich auf der im Jahre 2002 erschienenden EP “From dust and hate...“ ein sehr gutes Bild machen.

Die insgesamt 6 Tracks umfassende EP konnte nicht nur allgemein meist recht gute Kritiken einstecken, sondern lieferte insofern auch eine sehr gute „Bewerbung“ ab, was weitere Live-Auftritte der Band in ganz Deutschland für die Zukunft betreffen sollte...

Textlich geht es bei Rhudra in vorliegendem Fall sehr um zwischenmenschliche Beziehungen, Gefühle und der Suche nach sich selbst in jener, unserer Zeit. Aber auch mystische Themen, wie in etwa die märchenhaften Zeiten von Hexen, ließ man nicht unangetastet und bettete sie geschickt in das Gesamtkonzept der EP mit ein.

Der Eröffnungstrack “The voice“ ist eine zu Gänsehaut anregende Power-Ballade, voller musikalischem Gefühl für Atmosphäre, Timing und Druck im Spiel der Instrumente. Ebenso weiß Sandra´s hypnotisierend wirkende Gesangsstimme wie ein unsichtbares Band, das seinen Hörer geschickt zu umschlingen und zu fesseln weiß, voller Melancholie und Ewigkeit zu begeistern.

“Awakening“ wiederum versteht es geschickt, die Geschwindigkeit der einzelnen Instrumente mehr und mehr anzuheben und so (aber sehr subtil wirkend) immer weiter in den Vordergrund zu stellen, ohne dass Sandras dieses Mal recht flotter Gesang darunter zu leiden hätte.

Der Abschließende “Witch song“ ist wohl der mystischste und düster-romantischste Track dieser EP: Sanfte, aber dennoch melodisch treibende Klangteppiche aus Kraft, Anmut und Sehnsucht klammern sich um die wie von einem dunklen und geheimnisvollen Nebel behangenen Strophen, welche von einer längst vergangenen und vergessenen Epoche handeln: nämlich die der Hexerei...

Fazit: Wer auf sehr melodiösen Gothic Metal mit sinnlichem Frauengesang steht, bei welchem man einfach auch mal völlig in Ruhe in sich gehen kann, wird an den Berlinern von Rhudra bestimmt nicht vorbei kommen! Musikalischen Nachschub gibt es bereits auch schon in Form des Nachfolger Albums “Immortel cry“. Man darf also begründet sehr gespannt sein, was die Zukunft noch alles für diese durchaus innovative und begabte Newcomer Band parat hält.

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