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Reverend Kill: His Blood Our Victory

Da rockt der Reverend das Gotteshaus
Wertung: 6.5/10
Genre: Death Metal
Spielzeit: 38:35
Release: 27.10.2009
Label: Apollon Records

Reverend Kill, unter anderem bekannt als Reverend Maiden, haben ihr zweites Album „His Blood, Our Victory“ bereits im April 2008 über MercyKill Records veröffentlicht. Die Musik scheint das niederländische Label Apollon Records ebenfalls überzeugt zu haben, denn mehr als ein Jahr später erscheint das Album nun in neuer Aufmachung auch hier.

Die Band selbst beschreibt ihren Sound als „Groovin‘ Western Canadian Style Death Metal“. Aha. Wozu dann noch ein Review? Ganz klar, zur Prüfung dieser Aussage. Kommen wir also zunächst zum Groove: Dieser ist zwar nicht durchgehend zum Headbangen geeignet, allerdings schaffen es die Fünf doch einige Stücke zu schreiben, welche die Nackenmuskeln durchaus in Anspruch nehmen können, wie beispielsweise der Song „Dichotomy“. Der nächste Punkt wäre dann also „Western Canadian Style“ – das ist für sich schon eine große Empfehlung, denn bekanntermaßen kommen einige nicht unbedeutende Death Metal-Bands aus dem Staat der Holzfäller. Die wohl größten Vertreter des Death Metals dieser Region sind Kataklysm und Cryptopsy. Aber auch verschiedene Varianten des Death Metals haben es aus Kanada heraus zu internationalem Ruhm gebracht wie etwa die Melo Death-Kapelle Into Eternity oder die Deathcore-Kampfmaschinen Despised Icon und Beneath The Massacre. Als Vertreter des Progressive Death Metals kann man Augury nennen, die letztes Jahr ein erfolgreiches zweites Album mit Namen „Fragmentary Evidence“ über Nuclear Blast veröffentlicht haben.

Reverend Kill erinnern aufgrund ihres doch sehr stark an Old School-Tradition orientiertem Sound, der mit der etwas dreckigen Produktion gut getroffen wird, am ehesten an die frühen Machwerke von Cryptopsy, allerdings lässt sich auch eine gewisse Ähnlichkeit zu der schwedischen Schule, sprich Amon Amarth und Konsorten, nicht leugnen. Was nun also den „Western Canadian Style“ angeht, so lässt sich dieser mit Wohlwollen in der Tat erkennen, ist aber mehr als Referenzangabe als eine Beschreibung des Sounds anzusehen. Bliebe also noch der letzte Abschnitt der bandeigenen Sound-Kategorisierung: „Death Metal“. Damit liegt die Band ebenfalls nicht verkehrt, denn Songs der Marke „Trapped In Amber“ sind zwar noch keine Hits, allerdings solide Death Metal-Stücke, die mit nicht unbedingt bahnbrechend neuen Riffs, aber einer sauberen Mischung aus Aggression und melodischen Ausflügen bestechen. Gesangstechnisch hat der Reverend hier den Kollar abgenommen, um sich nach Herzenslust die bereits an Satan verkaufte Seele aus dem Leib zu schreien und zu grunzen, der Mann an der Schießbude ist auch nicht Ausbund an Kreativität, leistet aber wie seine Kollegen eine akzeptable Arbeit.

Wie man es von Painkiller / Apollon Records kennt, ist auf der Rückseite der CD erneut eine schicke Gravur zu finden. Empfehlenswert ist dieses Album für eingefleischte Fans der alten Death Metal-Schiene, die sich mit kleineren Bands zufrieden geben und das ein oder andere etwas abgenutzte Riff verzeihen können – immerhin gibt es auch einige überzeugende Momente.

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