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Repent: Vortex Of Violence

Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sechs, sechs!
Wertung: 9/10
Genre: Thrash Metal
Spielzeit: 41:38
Release: 26.10.2012
Label: High Roller Records

Mit Repent meldet sich eine der ehemals im Underground hoch beachteten Thrash-Kapellen zurück. „Vortex Of Violence“ heißt die neue Platte, die in fast unverändertem Line-Up zu 2011 eingespielt wurde. Fast, weil Drummer Maxi Zimmerl neu zu der Truppe gestoßen ist. Zusammen hat man die dritte Full-Length-Scheibe eingeklopft. Herausgekommen ist, was zu erwarten war: eEin Brett von oberster Güte. Aber nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen.

Markant war bei Repent schon immer das Riffing und seit inzwischen langer Zeit auch der Gesang. Gitarrist Phillip und Shouter Eumel ergänzen sich wunderbar. Das Ergebnis sind markige, extrem griffige Songs, die zwar an viele US-Thrash-Bands erinnern, aber keine kopieren. Es lässt sich eine ganze Menge Slayer heraushören, Overkill blitzen auch durch und auch ein Testament-Einschlag lässt sich kaum verleugnen.

Darüber hinaus mischen sich die Musiker ihren sehr eigenen Stil zusammen. Die Musik klingt hart, sehr aggressiv (Eumels Spezialität) und unglaublich treibend. Damit sind schon alle Grundelemente des Thrash Metals enthalten. Etwas Besonderes wäre die Platte so aber noch nicht. Soli, Breakes und andere Spielereien wie geschickt eingewobene Gitarrensoli verleihen dem Teil den wirklichen Kick. Dazu kommt noch das Gespür für den richtigen Moment, das der Songwriter offensichtlich hat. Die Songstrukturen sind nun keine Neuerfindungen, aber auch hier sorgen Kleinigkeiten für den nötigen frischen Wind, ohne die Herkunft der Musik zu verleugnen.

Alleine die ersten beiden Lieder sollten den geneigten Fan zum Headbangen bringen. Der Titelsong und „Fragments Of Fear“ strotzen nur so vor wilder Kraft, dass man eigentlich nicht anders kann als die Lautstärkeregler voll aufzureißen. Die Lieder gehen schnurstracks geradeaus und reißen dabei alles mit, was im Weg steht.

„State Of Fear“ verfolgt eine etwas abgewandelte Strategie. Das Stück ist eher rhythmusbetont und überzeugt vor allem durch die technischen Spielereien der Gitarristen Phillip und Martin. Darüber hinaus hat auch der Text, wie viele andere auf der Scheibe auch, etwas zu bieten. Einen Literaturnobelpreis wird die Band nicht bekommen, aber über das ganz stumpfe Geseiere ist die Gruppe längst hinaus.

Bleibt noch der Sound der Platte. Im allerersten Moment könnte man den Mix für ein bisschen schräg halten und das ist er vielleicht sogar. Allerdings passt er zur Musik wie die Faust aufs Auge. Alle Instrumente sind sehr sauber gemischt und klingen recht klar, was ja eher nicht der Standard ist. Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen knallen die Songs so unwahrscheinlich. Einen ganz großen Anteil an der Gesamtwirkung hat Fronter Eumel. Er versteht es auch heute noch, sich wirklich außerhalb seiner Grenzen zu bewegen und richtig unwirkliche Stimmungen zu erzeugen.

Für Genrefreunde gibt es hier nur eine Option: Kaufen! Wer sich als Vollblut-Thrasher bezeichnet und die Scheibe nicht hat, der soll sich schämen.

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