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Redkey: Rage Of Fire

Heaven`s Gate ist tot, es lebe Redkey!
Wertung: 7.5/10
Genre: Melodic Heavy Metal
Spielzeit: 51:31
Release: 16.06.2006
Label: The A Label

Nun ist es endlich geschehen, Heaven`s Gate entsteigen ihrem Grab und nennen sich von nun an Redkey. 15 Jahre nach dem letzten Output von Heavens Gate namens „Livin`in Hysteria“ geht es weiter. Thomas Rettke (Vocals) und Sascha Paeth (Gitarre) sorgen dafür, dass es immer wieder Erinnerungsmomente an das tolle Werk gibt. Wenn man auch sagen muss, dass Redkey etwas rauer daherkommen.

Los geht es mit einem stampfenden Maschienengeräuschintro namens „Man `n` Machine“, bevor Redkey mit „Rage of Fire“ erstmal durchstarten. Harter, powervoller Heavy Metal, der durch die gute Stimme von Thomas Rettke durchaus Melodic Metal Akzente beinhaltet. „Be My Guide“ lautet der dritte Song, welcher sehr ruhig, geradezu wie eine Ballade anfängt. Diese Ruhe dauert aber nicht allzu lange, denn es entwickelt sich ein richtiger Powersong mit der richtigen Mischung aus Mitgröhlorgie, Riffs und schnellen Passagen.

„Gone To Far“ fällt leider etwas ab, da dieser treibende Song nicht so richtig den Weg in meine Hörorgane findet. Wollte man mit dem Song vielleicht deutlicher unterstreichen, dass es sich nicht mehr um Heaven`s Gate handelt? Aber keine Sorge: „Rebellion“ startet danach wieder richtig gut durch. Hier kann sich dann auch Klemens Klarhorst mit seinem Bass schön in den Vordergrund spielen. Der Song macht richtig Spaß, auch wenn ich hier zum ersten Mal den Gitarrensound etwas zu dünn finde. Nichtsdestotrotz ein Hymne, welche auch live aus tausenden von Kehlen mitgegröhlt richtig abgehen dürfte!

„Peace & War“ kommt etwas schleppender daher, brilliert aber durch die gelungenen Gitarrenduelle zwischen Sascha Paeth und Andrè Borowski, und dem etwas seltsamen ruhigen Mittelpart. „Easy Way Out“ geht mehr den Weg eines Heavy Rockers. Schon allein der Stimme wegen drängen sich immer wieder Vergleiche mit Judas Priest auf. „Obsession“ gefällt mir persönlich wieder etwas weniger, da es zu wenig Adrenalin versprüht. Daniel Eichholz´s Drumsound passt sich lückenlos in den Sound ein. “Metal Head“ stampft auch recht eingängig durch die Boxen und lebt wieder einmal hauptsächlich von Thomas Rettke`s Stimme.

Der zehnte Song hört auf den Namen „Respectable“. Gefällt mir nicht so, denn irgendwie hört sich der Song für mich eher so an, als ob man einen Popsong auf Metal getrimmt hat. Als Abschluss gibt`s ein Coverversion vom Angel- Klassiker „The Fortune“. Irgendwie denkt man nach 1:30 Minute, dass es sich hier um ein Keyboardinstrumental handelt, aber weit gefehlt, nach 3:09 Minuten geht es dann richtig zur Sache. Vielleicht wäre es atmosphärisch besser gewesen, den Song mit diesem langen ruhigen Intro etwas weiter nach vorne auf die CD zu setzen. Nachdem der Song dann bei 4:45 Minuten richtig loslegt, wandern die Mundwinkel auch schnell in die Höhe. Das habt ihr richtig gut gemacht, Männers.

Fazit: Ein wirklich gutes Power Metal Album, welches aber nicht ganz an „Livin` in Hysteria“ heranreicht. Trotzdem: Die Zeitreise ins 21. Jahrhundert hat gut geklappt, aber die nächste Scheibe darf nicht wieder so lange dauern. Ich bin jetzt schon gespannt, in welche Richtung sich Redkey weiterentwickeln werden.

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