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Red Raven: Chapter One The Principles

Facettenreiches erstes Hard´n-Heavy-Kapitel
Wertung: 7,5/10
Genre: Hard´n Heavy
Spielzeit: 55:18
Release: 10.10.2014
Label: Sonic Revolution

Hard´n´Heavy ist die Musik von Red Raven, die hier das erste Kapitel ihrer Band-Geschichte vorstellen. Und dementsprechend klingt sie auch: Harte Riffs bilden mit kraftvollen Drums eine Einheit. Dazu kommen noch durchdachte Texte, welche von dem dunklen, kraftvollen Klargesang vorgetragen werden.

Das Album beginnt recht klassisch mit einem Taktgebenden Anzähler und ein saftiger Bass, um die sich die anderen Musiker nach und nach ansiedeln. Was entsteht, ist ein klassischer rockiger Sound, der sich hauptsächlich auf dem Gesang stützt. Die kräftigen Gitarren und Drums erzeugen eine dichte Atmosphäre und heben den Gesang noch einmal hervor. Diesen Stil findet man an verschiedenen Stellen des Albums wieder, so zum Beispiel bei „Famous“ oder „Everyday“.

Bei der dritten Nummer auf der Scheibe schaffen sie ein etwas anderes Feeling. Die Grundrichtung bleibt zwar gleich, aber durch einen eindrucksvollen Gesang, der in dem Refrain die Führung übernimmt, entsteht eine völlig andere Stimmung in dem Lied. Das vergleichsweise niedrige Tempo verstärkt diesen Eindruck noch zusätzlich.

In „Foolsland“ wird die Melodie etwas geradliniger, was dem Song sehr gut tut. Alles ist etwas ruhiger und harmonischer, ganz im Stil des klassischen Rocks. Der Refrain zeigt eine Stärke der Band, die Vocals bilden mit den Gitarren eine Linie und werden beide von einem hervorgehobenen Schlagzeug gestützt, wodurch ein Maximum an Harmonie und Kraft erzeugt wird.

Das Heavy aus Hard´n´Heavy trifft man natürlich auch an. Harte schnelle Riffs bestimmen dann das Bild, was man in dem Stück „Walls Around My Chair“ eindrucksvoll vorgeführt bekommt. Dieser Song startet mit einem Metal-typischen Riff-Gewitter, welches dem Zuhörer automatisch zum Headbangen verleitet. Eine weitere Stärke sind die schnellen, aber immer passenden Geschwindigkeitswechsel, wie man sie beim Übergang von Strophe zu Refrain vorfindet.

Den Abschluss bildet ein sehr ruhiger Song, der von der Akustikgitarre getragen wird. Der ruhige melodische Klargesang fügt sich harmonisch in die Melodie ein und trägt den Zuhörer mit sich hinfort. In der zweiten Hälfte bringt dann die E-Gitarre etwas andere Töne ein, ihr leicht kreischender Sound hebt die Melodie noch einmal schön hervor und gibt dem ganzen Lied einen kräftigeren Ton.

Red Raven machen Hard´n Heavy/Rock in einem klassischen Stil mit einer rauchigen Männerstimme, die im Klargesang ihre Lieder singt. Die Melodie wird von der Gitarre getragen, obwohl hier das Schlagzeug mehr in den Vordergrund gemastert wurde. Somit kommt die Kraft zum großen Teil vom Schlagzeug und dem Bass, während die Gitarre sich etwas im Hintergrund hält und das Ganze unterstützt. Das alles zusammen ergibt einen rockigen, gediegenen und kraftvollen Sound. Sie haben an verschiedenen Stellen kleine Spielereien eingebaut, z.B eine knarzende Tür in „Planet Fear“ wodurch sie die Botschaft des Songs unterstützen und die Atmosphäre verdichten.

Insgesamt ist es ein solides Album, vom Stil her vielleicht manchmal etwas altbacken. Das ist aber nichts Negatives, sondern passt zu der Band und macht alles etwas homogener. Somit lohnt es sich für alle Fans von Hard´n Heavy, in klassischer Spielart, einmal rein zuhören.

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Das ist halt auch der Ruhrpott, da geht es gerade heraus, was Sache ist

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